Fixpunkt Ferienhaus
Eine Frau verkauft ihr Haus auf dem Land in der ostdeutschen Provinz, in direkter Nachbarschaft See, Wald und eine streng organisierte Datschensiedlung. Es ist nicht der erste Anlauf zum Verkauf, aber der definitive – und so kommt es ganz natürlich zum Abschied und zum Rückblick, Schlaglichter auf Momente mit der Familie (erst kleinen Kindern, dann pubertierende), Freunden (von fern und nah, langjährig und frisch) und den Nachbarn aus der Datschensiedlung (auf deren Rat und Erfahrung man angewiesen ist, die ihrerseits die Großstädter aber doch niemals akzeptiert haben). Die Assoziationen kommen frei und etwas zufällig. Es ist wie ein Blättern durch ein Fotoalbum mit Bildern rund ums Haus, das die Gedanken und Geschichten auslöst.
„Alleinruhelage“ ist ein lesenswerter, leichter Roman mit einer weiblichen Stimme. Manche Szenen und Situationen dürften den Lesenden bekannt vorkommen und eigene Erinnerungen wachrufen, andere bleiben fremd. Es ist sicher kein großer Roman, aber eben doch eine anregende Reflexion zum Ende des Lebensabschnitts, wenn die Kinder und Partner den Haushalt verlassen. Bloß mit den Liebschaften kommt man irgendwie so ein bisschen durcheinander.
„Alleinruhelage“ ist ein lesenswerter, leichter Roman mit einer weiblichen Stimme. Manche Szenen und Situationen dürften den Lesenden bekannt vorkommen und eigene Erinnerungen wachrufen, andere bleiben fremd. Es ist sicher kein großer Roman, aber eben doch eine anregende Reflexion zum Ende des Lebensabschnitts, wenn die Kinder und Partner den Haushalt verlassen. Bloß mit den Liebschaften kommt man irgendwie so ein bisschen durcheinander.