Haus am See

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urmeli Avatar

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Aus der Ich-Perspektive erzählt uns eine Frau Mitte 50, gebürtige Wienerin und Schriftstellerin, das sie ihr Haus nun wirklich, nach mehreren gescheiterten Versuchen, verkaufen möchte. Das Haus hat sie damals mit ihrem Mann ausgesucht, in der Idylle am See, in Alleinruhelage, zwischen Berlin und Polen. Ein Haus, in dem sie Urlaube und Wochenenden mit den Kindern verbringen wollten, in dem sie Ruhe zum Schreiben fand. Das Haus am See war früher eine Gaststätte, als es den Campingplatz noch gab. Nun leben noch ein paar Datschenbesitzer dort und beäugen misstrauisch, was sich die Fremde, die sich mit den Sitten und Gebräuchen der Ostdeutschen so gar nicht auskannte, dort will. Wir erleben in Rückblenden wie das Leben dort verlief und auch die Entwicklung des Hauses, das der See nicht nur Idylle ist, wie sich die Menschen näher kommen, aber auch das Scheitern der Ehe. Wir erleben glückliche und traurige Momente, es werden Episoden erzählt, nicht immer chronologisch, aber immer ist der rote Faden zu sehen, alles ist nachvollziehbar. Schriftstellerisch ganz hervorragend geschrieben, ernsthaft und doch mit Humor, tiefgründig und doch leicht lesbar.