„Haus, ich verkaufe dich …“
„Haus, ich verkaufe Dich. Du bist Zeuge von allem gewesen, der Ehe, den Kindern, dem Ende der Ehe, den Lieben, die danach kamen, […] Aber nun verkaufe ich dich, diesmal wirklich. […] und unser Gespräch wird verstummen, denn die Erinnerungen lebten vor allem, wenn wir zusammen waren, du und ich.“
Mit „Alleinruhelage“ hat Eva Menasse einen sehr besonderen, leisen Roman geschrieben – melancholisch, klug und gleichzeitig immer wieder wunderbar ironisch.
Im Mittelpunkt steht eine Frau, die nach dem Ende ihrer Ehe allein mit ihrem Wochenendhaus in Vorpommern zurückbleibt. Während Renovierungen, kleine Katastrophen und Begegnungen mit den Menschen vor Ort ihren Alltag bestimmen, blickt sie auf zwanzig Jahre zurück: auf ihre Ehe, ihre Familie, glückliche Momente, Trennungen und die Frage, was vom eigenen Leben eigentlich bleibt.
Dieses Haus wird dabei zu viel mehr als einem Schauplatz. Es bewahrt Erinnerungen und wird zum stillen Zeugen eines ganzen Lebensabschnitts – und auch zum Spiegel der Erzählerin selbst.
Ich mochte besonders diese ruhige, nachdenkliche Atmosphäre. Menasse erzählt fragmentarisch und mit einem feinen, manchmal wunderbar trockenen Humor. Gleichzeitig schwingt viel Wehmut mit. Es geht um Abschied und Neuanfang, um Heimat und Fremdheit, um Beziehungen und die kleinen und großen Veränderungen, die ein Leben prägen.
Stilistisch hat mich Eva Menasse dabei immer wieder an Doris Knecht und ein wenig auch an Daniela Krien erinnert – zwei Autorinnen, die ich sehr schätze.
Für mich war „Alleinruhelage“ vor allem ein Buch für die Stimmung: ruhig, melancholisch und sehr beobachtend. An einigen Stellen hätte es für mich etwas weniger ausführlich sein dürfen, trotzdem bleibt mir dieser Roman vor allem wegen seiner besonderen Atmosphäre und seiner klugen Gedanken über das Leben im Gedächtnis.
Eine Leseempfehlung für alle, die ruhige, literarische Romane mögen, in denen nicht die großen Ereignisse, sondern die Zwischentöne zählen. ✨
Mit „Alleinruhelage“ hat Eva Menasse einen sehr besonderen, leisen Roman geschrieben – melancholisch, klug und gleichzeitig immer wieder wunderbar ironisch.
Im Mittelpunkt steht eine Frau, die nach dem Ende ihrer Ehe allein mit ihrem Wochenendhaus in Vorpommern zurückbleibt. Während Renovierungen, kleine Katastrophen und Begegnungen mit den Menschen vor Ort ihren Alltag bestimmen, blickt sie auf zwanzig Jahre zurück: auf ihre Ehe, ihre Familie, glückliche Momente, Trennungen und die Frage, was vom eigenen Leben eigentlich bleibt.
Dieses Haus wird dabei zu viel mehr als einem Schauplatz. Es bewahrt Erinnerungen und wird zum stillen Zeugen eines ganzen Lebensabschnitts – und auch zum Spiegel der Erzählerin selbst.
Ich mochte besonders diese ruhige, nachdenkliche Atmosphäre. Menasse erzählt fragmentarisch und mit einem feinen, manchmal wunderbar trockenen Humor. Gleichzeitig schwingt viel Wehmut mit. Es geht um Abschied und Neuanfang, um Heimat und Fremdheit, um Beziehungen und die kleinen und großen Veränderungen, die ein Leben prägen.
Stilistisch hat mich Eva Menasse dabei immer wieder an Doris Knecht und ein wenig auch an Daniela Krien erinnert – zwei Autorinnen, die ich sehr schätze.
Für mich war „Alleinruhelage“ vor allem ein Buch für die Stimmung: ruhig, melancholisch und sehr beobachtend. An einigen Stellen hätte es für mich etwas weniger ausführlich sein dürfen, trotzdem bleibt mir dieser Roman vor allem wegen seiner besonderen Atmosphäre und seiner klugen Gedanken über das Leben im Gedächtnis.
Eine Leseempfehlung für alle, die ruhige, literarische Romane mögen, in denen nicht die großen Ereignisse, sondern die Zwischentöne zählen. ✨