Ich bin begeistert
Alleinruhelage von Eva Menasse hat mich von der ersten Seite an begeistert und ist für mich eines der schönsten und klügsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Schon der Einstieg ist toll: Die Erzählerin spricht mit ihrem Haus, personifiziert es und macht damit sofort deutlich, dass dieses Haus weit mehr ist als nur ein Gebäude. Es ist Erinnerungsort, Rückzugsraum, Projektionsfläche und stiller Zeuge eines ganzen Lebens.
Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Menasse in diesen Roman hineinpackt, ohne ihn jemals zu überladen. Zwischen humorvollen Szenen, etwa rund um die beiden polnischen Handwerker, und leisen, melancholischen Rückblicken entsteht ein sehr eigenes Erzählen, das gleichzeitig leicht und tiefgründig wirkt. Es geht um Ost und West, um Verlust, um Umbrüche, um das Älterwerden und um die Frage, was uns Orte bedeuten, an denen ein Stück unseres Lebens hängt.
Vor allem aber ist dieses Buch sprachlich ein Genuss. Eva Menasse schreibt so klug, präzise und pointiert, dass ich beim Lesen immer wieder langsamer werden wollte, nur damit es nicht so schnell vorbei ist. Für mich ganz klar ein Highlight und verdiente fünf Sterne.
Besonders beeindruckt hat mich, wie viel Menasse in diesen Roman hineinpackt, ohne ihn jemals zu überladen. Zwischen humorvollen Szenen, etwa rund um die beiden polnischen Handwerker, und leisen, melancholischen Rückblicken entsteht ein sehr eigenes Erzählen, das gleichzeitig leicht und tiefgründig wirkt. Es geht um Ost und West, um Verlust, um Umbrüche, um das Älterwerden und um die Frage, was uns Orte bedeuten, an denen ein Stück unseres Lebens hängt.
Vor allem aber ist dieses Buch sprachlich ein Genuss. Eva Menasse schreibt so klug, präzise und pointiert, dass ich beim Lesen immer wieder langsamer werden wollte, nur damit es nicht so schnell vorbei ist. Für mich ganz klar ein Highlight und verdiente fünf Sterne.