Leider kein Match

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worte.wald Avatar

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"Doch wenn die Lust am Aufbauen unauflöslich mit der Lust an der nachfolgenden Zerstörung verbunden ist, müsste man dem anderen doch zumindest anbieten, auch dabei mitzumachen." (S. 133)

Die Protagonistin der "Alleinruhelage" verabschiedet sich von ihrem Haus. Nach vielen Jahren und vielen Hin- und Her Entscheidungen diesmal endgültig. Während der Verabschiedung geht sie sämtliche Momente durch, die sie im und rund um das Haus erlebt hat. Seien es Familienmomente, Ereignisse bei Renovierungen und Verkaufsgespräche mit dem Makler.

Ich habe mich direkt ins wunderschöne Cover verliebt und fand auch den Klappentext sehr ansprechend. Der Schreibstili ist sehr angenehm zu lesen, es liegt einiges an Witz in ihm. Das hat mir gut gefallen.

Eine wirkliche Rahmenhandlung gibt es nicht. Die Rückblicke bzw. Zeitsprünge ohne erkennbare Kennzeichnung, haben es mir ein wenig schwer gemacht, der Erzählung aufmerksam zu folgen. Ich war öfters auf der Suche nach dem roten Faden. Obwohl mir die Charaktere zum Teil etwas zu klischeeüberladen waren, fand ich sie witzig und unterhaltsam.

Ich hatte erwartet, dass es ein wenig mehr um das Haus geht. Aber es bleibt, obwohl es hier und da direkt angesprochen wird, eher eine schemenhafte Randfigur, was ich schade fand.

Das Buch und ich waren nicht das perfekte Match. Einige Szenen haben mir aber sehr gut gefallen, und ich schätze den Schreibstil der Autorin sehr. Ich werde bestimmt nochmal ein anderes Buch von ihr in die Hand nehmen.

3/5 Sterne