Plötzlich zu viel Ruhe

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annaja Avatar

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Ein schönes, beschauliches Cover.
Die Protagonistin erzählt hier vom einstigen Erwerb des Wochenendhauses für die Familie inmitten der Natur an einem See gelegen. Der einstige Erholungsort und Treffpunkt für Familie und Freunde, die aus der Stadt raus wollten. Jahrelang geht alles gut und nur manchmal nerven nachbarliche Datschenbesitzer mit kleinen Konflikten, doch es gibt auch Gemeinschaftssinn und Hilfsangebote. Als dann allmählich im Laufe der Jahrzehnte die Familie auseinanderbricht und nur mehr sie allein übrig bleibt, die das Ferienhaus zu erhalten hat, nur gelegentlich Freunde zu Besuch kommen, wo Reparaturen aller Art anfallen, der Garten zu pflegen ist und den überbordenden Wühlmäusen der Kampf angesagt werden muss, kommen Zweifel über die Sinnhaftigkeit des Besitzes. Es fällt schwer, sich zu trennen, hängen doch so viele Erinnerungen und Emotionen daran. Als auch ihr letzte Liebhaber das Weite sucht, werden fleißige Bauhelfer engagiert, die das Anwesen auf Vordermann bringen sollen.
Das Buch überzeugt mit klarer Sprache, klug und voll Wortwitz und es zeigt auf, wie schwer manche Entscheidungen fallen.