Schön

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filondor Avatar

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Die Ich-Erzählerin hat eine große Aufgabe vor sich: sie möchte ihr idyllisch in Österreich gelegenes Haus verkaufen. Aber wie trennt man sich von etwas, das nicht nur ein Ort, sondern auch Schauplatz unendlich vieler Erinnerungen, traurige und schöne, ist? Eva Menasse nähert sich diesen Thema mit ihrer ihr typischen melancholisch-klugen Sprache, die mich als gespannte Leserin direkt in das Buch und seine Handlung hineingezogen hat. Gemeinsam mit der Hilfe von zwei Hilfskräften, Alla und Bolek, lernen wir Leser das Haus vom Ende der gemeinsamen Reise kennen: dem Umbau. Dabei hätte ich mir gerade zu Beginn gewünscht, dass diese berufen Figuren ein wenig weniger klischeebeladener beschrieben worden wären. Dieser Eindruck hebt sich mit der Zeit jedoch auf. Daher kann ich das Buch allen empfehlen, die gern in Erinnerungen schwelgen.