Schreibstil und Inhalt nicht mein Fall

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hornita Avatar

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Der Schreibstil wirkte auf mich ab dem Beginn durch sehr verschachtelte Sätze unruhig und hektisch. Es gibt viele zeitliche Sprünge, die diese Unruhe noch verstärken. Einen gewissen Gewöhnungseffekt gab es, aber bis zum Schluss hat sich diese Unruhe beim Lesen auf mich übertragen. Das Buch wird aus der Perspektive der weiblichen Erzählerin geschildert, was manchmal etwas spröde ist, aber auch sehr intime Einblicke zulässt. Mir hat die Grundidee, die Geschichte eines Hauses anhand der darin und damit erlebten Dinge zu erzählen, gut gefallen. Aber es gab auch langatmige Details über Renovierungsarbeiten und Gartenthemen, die mich in der Ausführlichkeit nicht interessiert haben und die Ehe und ihr Ende werden weniger erwähnt als einige andere Beziehungen. Auch deshalb fand ich die Zusammenfassung irritierend. Dazu kommt, dass das dort erwähnte Handwerker-Paar im Buch überraschend wenig Raum einnimmt, aber die Tatsache, dass das Haus in einem der neuen Bundesländer liegt, wäre für mich im Klappentext wichtiger gewesen, das wird nicht ganz deutlich vermittelt, obwohl auf deutsch-deutsche Geschichte angespielt wird. Mit der Themengewichtung im Buch und dem Schreibstil bin ich nicht zufrieden und vergebe drei Sterne für die Alleinruhelage.