Treffende Analyse
Das Haus ist Teil der Familie einer Wienerin, die schon lang in Berlin lebt und in ihrer Freizeit Zuflucht in einer ostdeutschen Idylle sucht. Sie schafft als Teilzeit und vor allem Sommergast das Miteinander zu erdulden. Sie analysiert die Gewohnheiten, die Sprache oder auch die Gruppendynamik. Dabei ist die distanzierte Nähe beidseitig weder herzlich noch programmiert. Authentisch folgen Hauspflege und Familienentwicklungen dem Lauf der Zeit.
Eva Menasse schafft mit ihrer Beobachtungsgabe auf andere Orte übertragbare Momente des Lebenskreislaufs. Zugleich kann es sich nur genau in der ostdeutschen Provinz so zugetragen haben. Mit ihrer wortschöpferischen Kraft wird der Roman erfüllt und gibt dankbar Impulse zur Bilanzierung. Loslassen und Aufbrechen zur richtigen Zeit kann Ruhe bringen. Ich bewundere die ausgereifte Analyse der unperfekten Welt.
Eva Menasse schafft mit ihrer Beobachtungsgabe auf andere Orte übertragbare Momente des Lebenskreislaufs. Zugleich kann es sich nur genau in der ostdeutschen Provinz so zugetragen haben. Mit ihrer wortschöpferischen Kraft wird der Roman erfüllt und gibt dankbar Impulse zur Bilanzierung. Loslassen und Aufbrechen zur richtigen Zeit kann Ruhe bringen. Ich bewundere die ausgereifte Analyse der unperfekten Welt.