Vertraut
Meiner Meinung nach, hat Eva Menasse mit "Alleinruhelage" einen grandiosen Roman abgeliefert.
Grob geht es um eine Frau, ihre Ehe ist beendet und jetzt will sie das ehemalige gemeinsame Ferien- bzw. Wochenendhaus in Alleinruhelage in Vogelsang verkaufen. (Nicht zum ersten Mal, aber diesmal wirklich)
Im Buch geht es aber nicht direkt um den Verkaufsprozess, es geht viel mehr darum, was alles vorher passiert ist.
Es ist nicht so, dass die namenlose Protagonistin mit und im Haus nicht glücklich gewesen wäre. Ganz im Gegenteil. Aber sie will wissen, ob sie auch ohne Alleinruhelage ihr Glück findet.
Der Schreibstil von Eva Menasse gefällt mir sehr gut. Der ganze Roman macht auf mich einen sehr vertrauten Eindruck. Und ich mag es, dass die Stimmung etwas harsch und geradeheraus ist.
Ein nettes Detail das mir aufgefallen ist: weder die Protagonistin, noch ihr Ehemann, die Kinder, die Großeltern oder sonstige Verwandtschaft wird mit dem Namen genannt. Onkel Walter und Tante Hupfi zählen nicht, denn sie sind nicht genetisch Onkel und Tante. Wer hingegen namentlich erwähnt wird sind Alla und Bolek, die bei der Renovierung eine große Rolle spielen oder der Nachbar Paul. Dadurch wirken diese Figuren noch vertrauter als die tatsächliche Familie.
Alles in allem ein außerordentlich gelungener Roman!
Grob geht es um eine Frau, ihre Ehe ist beendet und jetzt will sie das ehemalige gemeinsame Ferien- bzw. Wochenendhaus in Alleinruhelage in Vogelsang verkaufen. (Nicht zum ersten Mal, aber diesmal wirklich)
Im Buch geht es aber nicht direkt um den Verkaufsprozess, es geht viel mehr darum, was alles vorher passiert ist.
Es ist nicht so, dass die namenlose Protagonistin mit und im Haus nicht glücklich gewesen wäre. Ganz im Gegenteil. Aber sie will wissen, ob sie auch ohne Alleinruhelage ihr Glück findet.
Der Schreibstil von Eva Menasse gefällt mir sehr gut. Der ganze Roman macht auf mich einen sehr vertrauten Eindruck. Und ich mag es, dass die Stimmung etwas harsch und geradeheraus ist.
Ein nettes Detail das mir aufgefallen ist: weder die Protagonistin, noch ihr Ehemann, die Kinder, die Großeltern oder sonstige Verwandtschaft wird mit dem Namen genannt. Onkel Walter und Tante Hupfi zählen nicht, denn sie sind nicht genetisch Onkel und Tante. Wer hingegen namentlich erwähnt wird sind Alla und Bolek, die bei der Renovierung eine große Rolle spielen oder der Nachbar Paul. Dadurch wirken diese Figuren noch vertrauter als die tatsächliche Familie.
Alles in allem ein außerordentlich gelungener Roman!