Nichts ist, wie es scheint

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chocoball Avatar

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Die Vorstellung, das eigene Kind von einem Playdate abholen zu wollen und plötzlich festzustellen, dass weder Adresse noch Kontaktperson stimmen, ist extrem beklemmend und genau das passiert in diesem Roman. Unsicherheit und Panik werden sehr greifbar dargestellt.

Besonders gelungen fand ich, wie schnell aus einer scheinbar harmlosen Verwechslung ein immer größer werdendes Rätsel entsteht. Durch die vielen offenen Fragen und die wechselnden Perspektiven baut sich sofort Spannung auf und man beginnt automatisch mitzurätseln, wem man eigentlich vertrauen kann. Auch die Atmosphäre innerhalb der wohlhabenden Nachbarschaft wirkt interessant, weil man merkt, dass hinter der perfekten Fassade einiges verborgen liegt.

Der Schreibstil liest sich sehr flüssig und sorgt dafür, dass man direkt weiterlesen möchte. Insgesamt macht die Leseprobe auf jeden Fall neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte. Es erinnert mich irgendwie an die Serie "The stolen girl" auf Disney+.