Verschwunden

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gkw Avatar

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Eine spannende Ausgangssituation: idyllischer Vorort, gutsituierte junge Familien, die sich Nannys leisten können. Und dann passiert der Albtraum, ein vierjähriger Junge verschwindet und es gibt keine Spur, nur ein paar Ungereimtheiten.
Andrea Mara schreibt gut und flüssig, es zog schnell durch die Leseprobe. Zunächst einmal gibt es nur eine bedrohliche Situation und noch keine Lösungsansätze. Laut Klappentext wird ja noch mehr dazukommen, „abgründige Geheimnisse, die nun Schicht um Schicht freigelegt werden“.
Auffällig fand ich bisher nur, dass sich die angerufene Mutter Sarah gleich so abfällig über Marissa äußert. Macht man das, wenn Marissas Kind verschwunden ist? Eher nicht.
Rätselhaft war für mich auch, warum wir Jennys Perspektive bekommen. Jenny ist auf einer Dienstreise in Paris und kann nichts mit dem verschwundenen Kind zu tun haben. Zwischen Jenny und ihrem Mann gibt es gewaltige Spannungen, das wird ihm Laufe des Buches sicherlich auch eine Bedeutung bekommen. Gewundert habe ich mich, dass ein sechsjähriger Junge bereits Schulkind ist, damit ist ja sicher Vorschule gemeint.
Spannender Auftakt, gut geschrieben.

Das Cover zeigt eine Vorstadtidylle im Abendlicht, sieht gut aus, ist aber als Cover weder gut noch schlecht.