Vertrauen, das zum Albtraum wurde
Der Einstieg in das Buch ist Andrea Mara hervorragend gelungen. Die Geschichte beginnt scheinbar alltäglich: Eine Mutter will ihren vierjährigen Sohn von seinem ersten Playdate abholen. Doch die Situation kippt innerhalb weniger Augenblicke von einer leichten Irritation in puren Horror, als Marissa feststellen muss, dass sie vor der falschen Tür steht und ihr Sohn Milo spurlos verschwunden ist. Dieser Kontrast zwischen der wohlhabenden, sicheren Nachbarschaft in Dublin und der plötzlichen Ungewissheit hat mich sofort in den Bann gezogen.
Die Sprache der Autorin ist dabei klar, schnörkellos und sehr temporeich. Besonders beeindruckend ist, wie sie die aufkeimende Panik der Protagonistin Marissa einfängt. Die Sätze werden kürzer, die Beschreibungen fokussieren sich auf die körperlichen Reaktionen wie das Zittern der Hände oder den flachen Atem. Man kann das Herzklopfen förmlich miterleben, während eine simple Textnachricht zum Ausgangspunkt eines Albtraums wird.
Nach Abschluss der Leseprobe ist mein Interesse definitiv geweckt. Das Ende des Auszugs lässt viele Fragen offen: Warum wurde Milo von seinem Au-pair Ana abgeholt, obwohl sie eigentlich frei hatte? Und warum scheint niemand die Adresse oder den Nachnamen des Freundes der Nanny zu kennen? Die Geheimnisse, die sich hinter der bürgerlichen Fassade der Nachbarschaft anzudeuten scheinen, machen Lust auf mehr.
Die Sprache der Autorin ist dabei klar, schnörkellos und sehr temporeich. Besonders beeindruckend ist, wie sie die aufkeimende Panik der Protagonistin Marissa einfängt. Die Sätze werden kürzer, die Beschreibungen fokussieren sich auf die körperlichen Reaktionen wie das Zittern der Hände oder den flachen Atem. Man kann das Herzklopfen förmlich miterleben, während eine simple Textnachricht zum Ausgangspunkt eines Albtraums wird.
Nach Abschluss der Leseprobe ist mein Interesse definitiv geweckt. Das Ende des Auszugs lässt viele Fragen offen: Warum wurde Milo von seinem Au-pair Ana abgeholt, obwohl sie eigentlich frei hatte? Und warum scheint niemand die Adresse oder den Nachnamen des Freundes der Nanny zu kennen? Die Geheimnisse, die sich hinter der bürgerlichen Fassade der Nachbarschaft anzudeuten scheinen, machen Lust auf mehr.