Wenn ein harmloser Nachmittag zum absoluten Alptraum wird.
Andrea Maras' "Alles ihre Schuld" zieht die Leserin / den Leser ab der ersten Sekunde mit ungeheurer Wucht in eine psychologisch extrem beklemmende Ausnahmesituation. Was wie ein alltägliches Abholen vom ersten Spieltreffen des vierjährigen Sohnes beginnt, eskaliert schlagartig in blanken Horror.
Die Erkenntnis der Mutter, vor der völlig falschen Haustür zu stehen, während ihr Kind spurlos verschwunden ist, verursacht sofort Gänsehaut.
Der flüssige und direkte Schreibstil fängt diese urplötzliche, panische Verzweiflung meisterhaft und absolut authentisch ein. Maras geschickter Aufbau lässt die vermeintliche Idylle des Dubliner Vororts innerhalb von Sekunden komplett in sich zusammenbrechen. Die unmittelbar einsetzende, fieberhafte Suche erzeugt beim Lesen einen regelrechten Sog, dem man sich nicht entziehen kann.
Extrem stark greift die unterschwellige Schuldfrage, die sich sofort wie ein tonnenschwerer Schleier über die gesamte Handlung legt. Man fängt unwillkürlich selbst an, jedes Detail der Verabredung zu hinterfragen und nach Verdächtigen Ausschau zu halten.
Die Atmosphäre ist von Beginn an extrem dicht und von einer greifbaren Paranoia geprägt. Nachbarschaftsgeheimnissen und gegenseitigen Verdächtigungen deutet sich bereits raffiniert an.
Für Fans von abgründigen Psychothrillern, die tief unter die Haut gehen, ist das Buch ein absoluter Volltreffer.
Nach diesem unglaublich intensiven Vorgeschmack will man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen.
Die Erkenntnis der Mutter, vor der völlig falschen Haustür zu stehen, während ihr Kind spurlos verschwunden ist, verursacht sofort Gänsehaut.
Der flüssige und direkte Schreibstil fängt diese urplötzliche, panische Verzweiflung meisterhaft und absolut authentisch ein. Maras geschickter Aufbau lässt die vermeintliche Idylle des Dubliner Vororts innerhalb von Sekunden komplett in sich zusammenbrechen. Die unmittelbar einsetzende, fieberhafte Suche erzeugt beim Lesen einen regelrechten Sog, dem man sich nicht entziehen kann.
Extrem stark greift die unterschwellige Schuldfrage, die sich sofort wie ein tonnenschwerer Schleier über die gesamte Handlung legt. Man fängt unwillkürlich selbst an, jedes Detail der Verabredung zu hinterfragen und nach Verdächtigen Ausschau zu halten.
Die Atmosphäre ist von Beginn an extrem dicht und von einer greifbaren Paranoia geprägt. Nachbarschaftsgeheimnissen und gegenseitigen Verdächtigungen deutet sich bereits raffiniert an.
Für Fans von abgründigen Psychothrillern, die tief unter die Haut gehen, ist das Buch ein absoluter Volltreffer.
Nach diesem unglaublich intensiven Vorgeschmack will man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen.