Wenn ein Kind spurlos verschwindet

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anja_aus_nickern Avatar

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„Alles ihre Schuld“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Bereits das Cover mit der Abenddämmerung erzeugt eine beklemmende und geheimnisvolle Stimmung. Die ruhigen Häuserzeilen wirken nach außen hin unscheinbar, doch gleichzeitig entsteht sofort das Gefühl, dass sich hinter den Fassaden etwas Bedrohliches verbirgt.


Marissa möchte ihren vierjährigen Sohn Milo nach einem Spielenachmittag bei seinem Schulfreund Jacob abholen. Doch die angegebene Adresse existiert praktisch nicht und die Mutter Jenny weiß von keinem Treffen. Dieser Moment sorgt sofort für Gänsehaut, denn jede Mutter dürfte sich in diesen absoluten Albtraum hineinversetzen können. Die Ungewissheit darüber, wo Milo steckt, und die Tatsache, dass auch die peruanische Nanny nicht erreichbar ist, steigern die Spannung enorm.


Andrea Mara schafft es mit ihrem packenden Schreibstil, die Angst und Verzweiflung von Marissa greifbar zu machen.
Die Leseprobe ist spannend, fesselnd und emotional zugleich. Man möchte unbedingt erfahren, was mit Milo passiert ist und welche Geheimnisse hinter dem Verschwinden stecken. Für mich macht genau diese Mischung aus Nervenkitzel und unterschwelliger Bedrohung den Reiz eines Thrillers aus.

Die Leseprobe hat definitiv Lust auf mehr gemacht. Ich würde das Buch sehr gern weiterlesen und anschließend rezensieren