Wo ist Milo?

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Die Leseprobe beginnt sehr spannend. Ein ganz normaler Tag, eine ganz normale Wohnsiedlung und eine vermeintlich ganz normale Familie. Doch dann verschwindet ihr Sohn Milo ganz plötzlich. Panik kommt auf, Verzweiflung. Die Gefühlslage der Mutter ist sehr gut beschrieben. Ich kann mich gut in die Handlung einfühlen. Zwei Dinge rufen einen Misston bei mir hervor: erstens der Titel des Buches wirkt auf mich recht einfallslos, so wie es aktuell auch bei Lehrern, Ehefrauen und gefühlt jedem Berufsstand und Verwandtschaftsgrad üblich ist, diesen als Titel zu nehmen. Zweitens stört mich das Wort Playdate. Hätte man das nicht übersetzen können oder reden Mütter tatsächlich so? Egal, die Geschichte interessiert mich trotzdem und ich versuche mein Glück.