Ein Ende das fassungslos macht

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rafee Avatar

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Als Marissa Irvine ihren kleinen Sohn Milo von ihrem Playdate abholen möchte, macht ihr eine fremde Frau die Türe auf. Die Panik ist groß, vor allem weil die Frau noch nie etwas von Milo gehört hat oder der angeblich anderen Mutter, die auf ihn aufpassen wollte. Eine nervenaufreibende Suche beginnt, in der die Polizei im dunklen tappt und Marissa sich nicht nur mit der Sorge um ihr Kind quält, sondern auch ihr gesamtes Leben in Frage stellt. Bekommt sie ihren Sohn zurück und wer ist so grausam Mutter und Kind zu trennen?

Ich wurde von diesem Thriller von Anfang an gepackt, vielleicht wegen des Namens und Alters des Kindes, welches mich persönlich trifft. Aber auch wegen den geschickt eingesetzten Verdachtsmomenten, die einen versuchen hinters Licht zu führen und der offenen Kritik an einer Gesellschaft, welche die Rolle von Mutter und Vater immer noch klar verteilt und darüber urteilt. Es fiel mir sehr schwer den Thriller aus der Hand zu legen und ich wurde am Ende mit einem packenden Finale überrascht, dessen Abgründe ich in keinster Weise erwartet hatte.

Wie weit gehe ich, um meine Familie zu retten?