Heftiges Ende, zäher Mittelteil

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fruggielicious Avatar

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Alles ihre Schuld von Andrea Mara / Rezension

Ich habe seit Anfang des Jahres auf dieses Buch gewartet, keine Ahnung warum, aber seit ich den Trailer zur Verfilmung gesehen habe, wusste ich, das muss ich lesen:

Der kleine Milo verschwindet spurlos. Als seine Mutter ihn an der verabredeten Adresse von einem Playdate abholen möchte, ist er nicht da und die Frau, die dort lebt hat noch nie von ihm gehört. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

Der Anfang ist mega spannend und absolut tödlicher Nervenkitzel wird geboten. Wir lesen aus mehreren Perspektiven, allen voran aus der Perspektive von Marissa, Milos Mutter. Ich kann Euch kaum was erzählen, ohne zu spoilern, aber so viel ist sicher:

Bis zum Ende und der zugegebenermaßen krassen Auflösung inkl. Plottwist und einem wirklich unerwarteten Ende, passiert im Mittelteil nicht allzu viel. Die Seiten sind gefüllt, aber für mich war es leider eher zäh. Und bei Thrillern kann ich einfach nicht nachgiebig und großzügig sein. Der Spannungsbogen muss sitzen, ansonsten wurde das Ziel verfehlt.

Demgegenüber steht aber die Tatsache, dass die bereits erwähnte Auflösung wirklich vielschichtig ist und absolut in mir nachhallt. Es ist auch psychisch belastend, wenn auch anders, als man vielleicht annimmt. Den Twist kann man nicht erraten.

Das war mein erstes Buch von Andrea Mara, aber nicht ihr Debüt, was man vielleicht annehmen könnte.

Ich bedanke mich bei der Autorin und ihrem Team und vergebe

7/10 ☀️☀️☀️☀️☀️☀️☀️.

Macht Euch gern ein eigenes Bild!