Perfekter Thriller
Der Thriller „Alles ihre Schuld“ der Autorin Andrea Mara hat mich von der ersten Zeile bis zur letzten Zeile durchgehend mitgenommen und begeistert.
Milo, der kleine Sohn wird nach einem Playdate von seiner Mutter bei der angegebenen Adresse abgeholt. Leider kennt dort niemand ihren Sohn und ein Playdate hat auch nicht stattgefunden. Milo ist und bleibt verschwunden.
Und ab hier fängt die eigentliche Geschichte an und nimmt von Seite zu Seite stetig an Fahrt auf. Die Geschichte ist in drei Teile aufgeteilt und wird auch aus drei Perspektiven erzählt, die wären Marisa - Milos Mutter, Jenny - einer Nachbarin und Mutter eines Schulfreundes von Milo und Irene - der Mutter einer Nanny. Mit jedem Kapitel bekommt der Leser neue Informationen und es entsteht eine andere Wendung mit neuen Verdachtsmomenten. Jede einzelne Figur entfaltet seinen wahren Charakter im Laufe des Geschehens. Ich konnte nicht aufhören mit dem Lesen.
Der Schreibstil ist sehr bildhaft, flüssig und ohne jegliche Schachtelsätze. Die kurzen Kapitel sind sehr Lesefreundlich. Das Buchcover ist richtig gut gelungen und farblich sowie bildlich perfekt. Zum Schluss fügen sich die Dinge wie einzelne gesuchte Teile in einem riesengroßen Puzzle zusammen.
Diesen Thriller kann ich nur wärmstens empfehlen und wünsche mir gern mehr von solchen Büchern. Es gehört zu den besten Büchern, die ich in diesem Jahr gelesen habe.