Realitätsnah

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kalligrafin Avatar

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In "Alles ihre Schuld" von Andrea Mara geht es spannend einher, als Marissa Irvine ihren Sohn Milo bei seinem Freund Jacob abholen möchte. Der Leser wird von der Autorin direkt ins Geschehen geworfen, was die ganze Geschichte so fesselnd und realitätsnah macht. Von der ersten Seite konnte ich es fast nicht aushalten und habe das Buch zeitnah an einem Stück ausgelesen.

Was hat ihr Mann Peter oder die Familie rund um Jacob mit all dem zu tun? In Jacobs Mutter findet die Protagonistin eher zufällig eine Verbündete, der sie noch trauen kann.

Die Kapitel sind auf den Punkt getroffen und immer mit einer zeitlichen Spanne eingeführt. In der ersten Hälfte geht es mehr um die Zeit nach Milos Verschwinden und später um Rückblicke aus der Vergangenheit.

Der englischsprachige Thriller kam bereits im Jahr 2021 heraus und es gibt sogar eine Miniserie, die ich mir noch ansehen werde.

Fazit: Der Schreibstil der Autorin war neu für mich, aber bestimmt nicht das letzte Mal! Ein fesselnder und bewegender Thriller, der durch die sauber ausgearbeiteten Charaktere sehr echt wirkt.