Schuldzuweisungen
Der Thriller beginnt mit Alltagssituationen aus dem Familienleben von Marissa und ihrem kleinen Sohn Milo, die schon sehr bald eskaliert. Als Marissa Milo bei der angegebenen Adresse vom Playdate abholen möchte, ist er nicht da, nie dort gewesen und auch die Adresse stimmt nicht. Die Situation wird so realistisch dargestellt, dass sie bei mir sofort ein ungutes Gefühl ausgelöst hat und von da an hat mich die Sogwirkung nicht mehr losgelassen.
Ab dem Zeitpunkt des Verschwindens von Milo beginnen auch die gegenseitigen Schuldzuweisungen und das schlechte Gewissen, denn scheinbar hat auch die eine oder andere Person ein kleines oder größeres Geheimnis.
Nachdem vermutet wird, dass Milo von einer Nanny einer anderen Familie entführt wurde, wird Jenny, die Mutter der Familie, bei der die Nanny beschäftigt ist, vorverurteilt und stark kritisiert. Interessant ist hier auch, dass alle auf Jenny herumhacken, sie ist berufstätig, sie hat sich die Referenzen der Nanny nicht gut genug angesehen, aber niemand verurteilt ihren Ehemann. Die Thematik der berufstätigen Mütter und ihre Schuldgefühle war zwar nur eine Randerscheinung, ist aber umso wichtiger und hat hier ebenfalls Platz gefunden, das finde ich toll.
Bei der Suche nach Milo stellt sich heraus, wer wahre Freunde sind, auf die man sich verlassen kann, die mithelfen und unterstützen und auf wen man in Zukunft verzichten kann. Am Ende wird das Schuldthema nochmals aufgerollt und auch verständlich nachvollziehbar erklärt, da zuvor häufig Andeutungen erfolgt sind, aber nicht konkret, was vorgefallen war. Der Schluss hält noch ein paar weitere Überraschungen parat, die ich hier natürlich nicht verraten werde.
Mir hat der Thriller sehr gut gefallen, die Spannung war auch die größte Zeit über hoch und vor allem die psychologischen Kniffe und emotionalen Kontexte finde ich gelungen, sowie auch die einzelnen Kapitel, die aus der Perspektive der betroffenen Personen geschildert wurden. Einzig im Mittelteil hätte die Geschichte etwas straffer sein können, da sich hier die Szenen im Kreis drehen und viele Wiederholungen vorkommen, aber ansonsten ein empfehlenswerter Thriller für spannende Lesestunden zum Mitfiebern!
Ab dem Zeitpunkt des Verschwindens von Milo beginnen auch die gegenseitigen Schuldzuweisungen und das schlechte Gewissen, denn scheinbar hat auch die eine oder andere Person ein kleines oder größeres Geheimnis.
Nachdem vermutet wird, dass Milo von einer Nanny einer anderen Familie entführt wurde, wird Jenny, die Mutter der Familie, bei der die Nanny beschäftigt ist, vorverurteilt und stark kritisiert. Interessant ist hier auch, dass alle auf Jenny herumhacken, sie ist berufstätig, sie hat sich die Referenzen der Nanny nicht gut genug angesehen, aber niemand verurteilt ihren Ehemann. Die Thematik der berufstätigen Mütter und ihre Schuldgefühle war zwar nur eine Randerscheinung, ist aber umso wichtiger und hat hier ebenfalls Platz gefunden, das finde ich toll.
Bei der Suche nach Milo stellt sich heraus, wer wahre Freunde sind, auf die man sich verlassen kann, die mithelfen und unterstützen und auf wen man in Zukunft verzichten kann. Am Ende wird das Schuldthema nochmals aufgerollt und auch verständlich nachvollziehbar erklärt, da zuvor häufig Andeutungen erfolgt sind, aber nicht konkret, was vorgefallen war. Der Schluss hält noch ein paar weitere Überraschungen parat, die ich hier natürlich nicht verraten werde.
Mir hat der Thriller sehr gut gefallen, die Spannung war auch die größte Zeit über hoch und vor allem die psychologischen Kniffe und emotionalen Kontexte finde ich gelungen, sowie auch die einzelnen Kapitel, die aus der Perspektive der betroffenen Personen geschildert wurden. Einzig im Mittelteil hätte die Geschichte etwas straffer sein können, da sich hier die Szenen im Kreis drehen und viele Wiederholungen vorkommen, aber ansonsten ein empfehlenswerter Thriller für spannende Lesestunden zum Mitfiebern!