Spannend bis zum Schluss

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Was machst du, wenn du dein Kind vom Play-Date abholen willst, es aber nicht dort ist? Und allgemein auch niemand weiß, wo dein Kind die letzten Stunden verbracht hat? Genau das passiert Marissa, als sie abends nach einem langen Tag ihren Sohn Milo abholen will. Niemand weiß etwas, niemand hat etwas gesehen. Milo ist verschwunden. Auch nicht Jenny, die Mutter, die sich vermeintlich um das Play-Date bemüht hat. Milo bleibt verschwunden und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Von Beginn an hat mich das Buch in die Geschichte aufgenommen. Zum einen durch den Handlungsstrang, der gut konstruiert und genial zusammengeführt war. Zum anderen auch durch die Charaktere, die gewählt wurden, um die schlimmste Angst einer Mutter in Worte zu fassen. Das Buch wurde allgemein so aufgebaut, dass man allem gut folgen konnte, dass man in unterschiedliche Sichtweisen hineinschnuppern konnte und dass man allgemein den Eindruck bekam, man sei Teil des Buches.
Ebenso gekonnt und sehr gut inszeniert war der Handlungsstrang und der Spannungsaufbau, der immer wieder etwas Neues zu bieten hatte und immer wieder mit Wendungen aufbot. Ein wahrer Nervenkitzel bis zum Schluss.