Spannend bis zum Schluss

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rinoa Avatar

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Der Beginn hat es wirklich in sich und mich gleich mitten reingezogen in die Geschichte. Die Vorstellung, dass man sein Kind bei einem Playdate wähnt und dieses sich am Ende als nicht existent herausstellt, ist wirklich schockierend.

Nach diesem heftigen Einstieg gelangt das Buch allerdings schnell in ruhigere Fahrwasser und es scheint auch relativ klar, was passiert ist, trotzdem liegt eine subtile Spannung über allem und natürlich eine gewisse Erwartungshaltung, denn so einfach kann und soll es ja wohl nicht sein.

Ich mochte den Schreibstil und die verschiedenen Perspektiven, hauptsächlich in der Gegenwart spielend, allerdings gab es auch immer wieder Einschübe aus der Vergangenheit, Andeutungen und falsche Fährten. Ich fand die Lektüre wirklich sehr unterhaltsam und kurzweilig und bin auch lange im Dunkeln getappt bzw. befand mich mehrfach auf dem falschen Dampfer.

Die Auflösung fand ich dann ein wenig überladen, vor allem im Vergleich zum Rest des Buchs. Natürlich kann oder will man aus Spannungsgründen vielleicht nicht schon ab der Hälfte damit anfangen, die Zusammenhänge zu erklären. Hier hätte es aber gerne etwas ausgewogener sein können. Und manche Nebenhandlungen hätte es für meinen Geschmack sogar überhaupt nicht gebraucht.

Alles in allem hat mir "Alles ihre Schuld" aber gut gefallen, es war toll zu lesen, spannend und unterhaltsam.