Thriller Highlight

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waterlilly Avatar

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Auf „Alles ihre Schuld“ bin ich tatsächlich durch die Optik aufmerksam geworden. Die Häuserreihe im Abendlicht sieht toll aus und der Farbschnitt ist perfekt auf das Cover abgestimmt. Der Klappentext klang interessant und hat mich neugierig gemacht. Was ich allerdings nicht erwartet hatte war, dass ich ein Lesehighlight finden würde!
Andrea Mara ist eine extrem mysteriöse und undurchschaubare Geschichte gelungen.
Als die wohlhabende Marissa ihren Sohn vom Spielen bei einem Klassenkameraden abholen möchte, steht sie vor einer falschen Adresse. Niemand kennt Milo dort. Als die Polizei die Ermittlungen beginnt, ist die Entführerin schnell identifiziert. Marissa und ihr Mann haben die Frau nie gesehen und auch eine Lösegeldforderung bleibt aus.
Im weiteren Verlauf wird die Handlung immer vielschichtiger. Diverse Personen wirken verdächtig, ohne dass man konkret etwas gegen sie in der Hand hat. Es kommen ziemlich viele Charaktere vor und man weiß nie genau, wer ein doppeltes Spiel spielen könnte. Auch die Suche nach dem Motiv lies mich immer wieder grübeln. Was ist an Milo so besonders? Andrea Mara gelingt es fantastisch, die Spannung konstant hochzuhalten. Sie wirft dem Leser immer wieder Brotkrumen hin, so dass man das Gefühl hat, der Lösung näher zu kommen obwohl alles maximal verwirrend bleibt. Zwischendurch war ich richtig geschockt über die Wendungen, die das Buch genommen. Der größte Plottwist war das Ende. Die Autorin haut eine heftige Enthüllung auf den Tisch, die ich niemals habe kommen sehen. Ich fand „Alles ihre Schuld“ richtig toll und freue mich sehr, dass Anfang nächsten Jahres ein weiterer Thriller von Andrea Mara in Deutschland erscheint. Die beiden weiblichen Hauptfiguren Marissa und Jenny mochte ich übrigens richtig gerne, während ich alle anderen nicht leiden konnte.