Überraschendes Ende

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sonnenblumenkern Avatar

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Bereits die ersten Zeilen starten spannend…Marissa möchte ihren 4-jährigen Sohn Milo von einer Spielverabredung mit einem Schul-/Kindergartenfreund abholen – doch an der richtigen Adresse öffnet eine völlig Fremde, die Milo nicht kennt.

Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit der Suche nach Milo. Der Leser lernt Familienmitglieder und Umfeld kennen. Bald wird klar, dass viel mehr dahinter steckt und es bauscht sich alles immer mehr auf.

Vom Umfeld her musste ich erst mal etwas eintauchen, da die Eltern größtenteils gut betucht sind und Kindermädchen anstellen und ich es auch irritierend fand, dass Vierjährige eingeschult werden und alleine zu Playdates gehen.

Zudem finde ich, dass das Buch zur Mitte hin etwas an Intensität nachlässt und dadurch leicht langatmig wird. Zum Schluss gibt es aber eine überraschende Wendung und das gefällt mir am besten an diesem Buch. Die Personen sind unterschiedlich dargestellt, haben alle ihre eigenen Geheimnisse und man hat immer jemand anderen unter Verdacht. Die Auflösung an sich ist nicht vorhersehbar.
Auch den Ton des Buches finde ich gut getroffen. Spannend und unterhaltsam, ohne zu viel Grauen.