Wendung um Wendung
Was würdet ihr machen, wenn ihr euer Kind von einem Playdate abholen wollt und bei der angegebenen Adresse wird euch gesagt: Sorry, wir kennen dein Kind nicht? Genau das passiert Marissa, als sie ihren Sohn Milo bei einer Bekannten abholen will. Was dann beginnt, ist eine Achterbahn an Suchaktion, bei der Marissa auf vieles von dem, was sie glaubte zu wissen, nicht mehr vertrauen kann. Auch wenn die Geschichte für mich am Anfang kurz vor langatmig war, geht es ab dem zweiten Drittel richtig rund. Eine Wendung folgt auf die andere, Verdächtige werden ins Spiel gebracht und doch wieder verworfen, Puzzleteile hinzugefügt, die später eine große Rolle spielen. Das Ende war für mich am Anfang nicht absehbar und ich habe das Buch nicht aus der Hand legen wollen. Was zum einen an der Geschichte lag, aber auch an den vielschichten Charakteren und am sehr flüssigen und gut lesbaren Schreibstil der Autorin.