Wenn das eigene Kind verschwindet
Ein spannender Familienroman, der die Abgründe und Geheimnisse mehrerer Familien aufdeckt und zeigt, dass Wohlstand nicht alle Probleme lösen kann.
Marissa möchte ihren Sohn Milo bei einem Playdate abholen. Doch als sie an der vereinbarten Adresse auftaucht, ist es nicht die Mutter von Jacob, die öffnet. Sondern eine völlig fremde Frau, die weder Marissa noch Milo kennt.
Das muss eine Verwechslung sein, das klärt sich bestimmt schnell auf.
Aber Milo bleibt verschwunden und seine Eltern gehen durch ihre ganz persönliche Hölle…
Die Geschichte beginnt direkt spannend. Aus verschiedenen Perspektiven und in Gegenwart und Rückblicken wird erzählt, wie es dazu kommen konnte, dass der vierjährige Junge verschwinden konnte.
Die Stimmung ist ziemlich bedrückend. Sei es weil Marissa so leidet oder weil Jenny sich solche Verwürfe macht. Als Leserin konnte ich beide Seiten verstehen, das ist der Autorin gut gelungen.
Es geht viel um die Rolle der Frau. Den Spagat zwischen beruflichem Werdegang und Muttersein. Um die Hilfe durch eine Nanny, der man sein Kind anvertraut. Um die Verurteilung der eigenen Familie und der Gesellschaft, weil man sich „Hilfe“ holt, um seinen Alltag zu meistern.
Es geht aber auch um privilegierte Familien und welche, die es im Leben eher schwer haben.
Diese Aspekte gefielen mir wirklich gut.
Leider nimmt die Spannung irgendwann ab. Die Geschichte plätschert so dahin. Man wartet auf den ganz großen Knall, aber irgendwie kommt er nicht so richtig.
Die Auflösung ist zwar gelungen, weil ich sie so nicht habe kommen sehen, aber der Weg dahin war mir für einen Thriller nicht rasant genug.
Besonders gelungen fand ich das letzte Kapitel.
Alles in allem ein wirklich gutes Buch. Wer Thriller mag, die auch viel familiäres thematisieren, sollte es sich definitiv genauer ansehen.
Marissa möchte ihren Sohn Milo bei einem Playdate abholen. Doch als sie an der vereinbarten Adresse auftaucht, ist es nicht die Mutter von Jacob, die öffnet. Sondern eine völlig fremde Frau, die weder Marissa noch Milo kennt.
Das muss eine Verwechslung sein, das klärt sich bestimmt schnell auf.
Aber Milo bleibt verschwunden und seine Eltern gehen durch ihre ganz persönliche Hölle…
Die Geschichte beginnt direkt spannend. Aus verschiedenen Perspektiven und in Gegenwart und Rückblicken wird erzählt, wie es dazu kommen konnte, dass der vierjährige Junge verschwinden konnte.
Die Stimmung ist ziemlich bedrückend. Sei es weil Marissa so leidet oder weil Jenny sich solche Verwürfe macht. Als Leserin konnte ich beide Seiten verstehen, das ist der Autorin gut gelungen.
Es geht viel um die Rolle der Frau. Den Spagat zwischen beruflichem Werdegang und Muttersein. Um die Hilfe durch eine Nanny, der man sein Kind anvertraut. Um die Verurteilung der eigenen Familie und der Gesellschaft, weil man sich „Hilfe“ holt, um seinen Alltag zu meistern.
Es geht aber auch um privilegierte Familien und welche, die es im Leben eher schwer haben.
Diese Aspekte gefielen mir wirklich gut.
Leider nimmt die Spannung irgendwann ab. Die Geschichte plätschert so dahin. Man wartet auf den ganz großen Knall, aber irgendwie kommt er nicht so richtig.
Die Auflösung ist zwar gelungen, weil ich sie so nicht habe kommen sehen, aber der Weg dahin war mir für einen Thriller nicht rasant genug.
Besonders gelungen fand ich das letzte Kapitel.
Alles in allem ein wirklich gutes Buch. Wer Thriller mag, die auch viel familiäres thematisieren, sollte es sich definitiv genauer ansehen.