Grandioser Einstieg

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alma_katarina Avatar

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Von den vier Perspektiven, um die es in diesem Roman gehen soll, lernen wir auf diesen Seiten nur Laura kennen. Trotzdem - oder gerade deshalb - habe ich den Eindruck, gerade durch die Augen eines Kindes mit dem Blick auf eine Krebserkrankung eine grandiose Sicht auf das Thema zu erhalten, um das es hier gehen soll. Insbesondere durch das fehlende Wissen um die Bedeutung und die Tragweite der Erkrankung ihrer Freundin, beschreibt Laura ihre Beziehung und Liebe zu ihr auf eine für mich als Erwachseneeine ehrliche, schonungslose Art, die bei weitem nicht idealisiert ist. Sondern so, wie Kinder es nun einmal finden, wenn sie durch eine ominöse Erkrankung und ohne Ahnung von Tod den ganzen Tag im Bett liegen, Süßigkeiten essen und Fernsehen können - und dafür dann auch noch in höchsten Tönen gelobt werden.
Ein wahnsinnig guter Einstieg, der mich jetzt schon neugierig darauf macht, auch die Geschichten der anderen Figuren zu lesen.