Tiefgründig, bitterböse und verdammt ehrlich
Hi Leute,
Wer hier eine weichgespülte, rührselige Krankheitsgeschichte erwartet, wird komplett überrumpelt – im besten Sinne!
Die Story steigt ein mit Laura und ihrer besten Freundin Miriam. Miriam hat gerade ganz frisch die Diagnose Leukämie bekommen und die Familien fliegen vor der Chemo noch einmal zusammen in die Türkei. Doch statt trauriger Abschiedsstimmung liefert uns die Erzählerin Laura einen unfassbar ehrlichen, fast schon schmerzhaft zynischen Einblick in ihre Gedankenwelt.
Laura gibt unumwunden zu: Miriams Krebs ist für sie vor allem die perfekte Chance, endlich mal im Rampenlicht zu stehen. Sie inszeniert sich als die ultimative, reife Beschützerin, um bei den Erwachsenen Eindruck zu schinden und die Währung „Aufmerksamkeit“ abzukassieren. Diese ungeschönte Egozentrik einer Teenagerin ist so erfrischend wie bitterböse.
Die Dynamik zwischen den beiden Mädels im abgedunkelten Hotelzimmer ist einfach genial. Sie nutzen Miriams „Krebs-Bonus“ schamlos aus, um teuren Room-Service und eine absurde Fisch-Pediküre aufs Zimmer zu bestellen, weil: „Ich habe Krebs, niemand ist sauer auf ein Kind mit Krebs“. Und wenn sie aus Langeweile „Krebs spielen“ und darum wetten, wer beim Überbringen der Todesnachricht zuerst lacht, bleibt einem beim Lesen kurz die Spucke weg.
Mein Fazit: Der Schreibstil ist messerscharf, humorvoll und blickt tief in die Abgründe menschlicher Beziehungen. Ronja von Rönne schafft es perfekt, die Balance zwischen jugendlicher Naivität, dem harten bayerischen Schulalltag und der plötzlichen Konfrontation mit dem Tod zu halten. Ich bin absolut angefixt und will unbedingt wissen, wie dieses Mosaik aus Lebenslügen weitergeht!
Wer hier eine weichgespülte, rührselige Krankheitsgeschichte erwartet, wird komplett überrumpelt – im besten Sinne!
Die Story steigt ein mit Laura und ihrer besten Freundin Miriam. Miriam hat gerade ganz frisch die Diagnose Leukämie bekommen und die Familien fliegen vor der Chemo noch einmal zusammen in die Türkei. Doch statt trauriger Abschiedsstimmung liefert uns die Erzählerin Laura einen unfassbar ehrlichen, fast schon schmerzhaft zynischen Einblick in ihre Gedankenwelt.
Laura gibt unumwunden zu: Miriams Krebs ist für sie vor allem die perfekte Chance, endlich mal im Rampenlicht zu stehen. Sie inszeniert sich als die ultimative, reife Beschützerin, um bei den Erwachsenen Eindruck zu schinden und die Währung „Aufmerksamkeit“ abzukassieren. Diese ungeschönte Egozentrik einer Teenagerin ist so erfrischend wie bitterböse.
Die Dynamik zwischen den beiden Mädels im abgedunkelten Hotelzimmer ist einfach genial. Sie nutzen Miriams „Krebs-Bonus“ schamlos aus, um teuren Room-Service und eine absurde Fisch-Pediküre aufs Zimmer zu bestellen, weil: „Ich habe Krebs, niemand ist sauer auf ein Kind mit Krebs“. Und wenn sie aus Langeweile „Krebs spielen“ und darum wetten, wer beim Überbringen der Todesnachricht zuerst lacht, bleibt einem beim Lesen kurz die Spucke weg.
Mein Fazit: Der Schreibstil ist messerscharf, humorvoll und blickt tief in die Abgründe menschlicher Beziehungen. Ronja von Rönne schafft es perfekt, die Balance zwischen jugendlicher Naivität, dem harten bayerischen Schulalltag und der plötzlichen Konfrontation mit dem Tod zu halten. Ich bin absolut angefixt und will unbedingt wissen, wie dieses Mosaik aus Lebenslügen weitergeht!