Wo die Liebe leise zur gefährlichen Macht wird.
Die Leseprobe von Ronja von Rönne zieht die Leserin / den Leser mit einer gewohnt scharfen, fast schon sezierenden Beobachtungsgabe in die Geschichte hinein.
Es ist faszinierend, wie sie alltägliche Szenen nutzt, um die tiefen Abgründe menschlicher Beziehungen offenzulegen. Sabrina wirkt als Protagonistin angenehm sperrig und trägt eine Melancholie in sich, die sofort spürbar wird.
Der Schreibstil ist lakonisch, präzise und verzichtet komplett auf unnötigen Kitsch oder romantische Verklärung. Momente, in denen die Autorin das Thema emotionale Abhängigkeit fast beiläufig, aber mit enormer Wucht anspricht, sind stark. Das unbehagliche Gewicht der unausgesprochenen Erwartungen zwischen den Charakteren kommt zwischen den Zeilen hervor.
Wilma und Benni ergänzen das Bild einer Gruppe von Menschen, die alle auf ihre Weise nach Halt und Bedeutung suchen.
Ronja von Rönne schafft es meisterhaft, die feine Linie zwischen liebevoller Fürsorge und schleichender Kontrolle nachzuzeichnen.
Die Atmosphäre im Text ist dicht, ein wenig düster und von einer entwaffnenden Ehrlichkeit geprägt. Es geht nicht um die große, strahlende Liebe, sondern um die kleinen Verletzungen, die wir uns gegenseitig zufügen. Jede Zeile wirkt sorgfältig gedrechselt und trifft oft genau dort, wo es beim Lesen ein bisschen wehtut.
Die Dynamik der Figuren verspricht eine psychologisch tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Begriff der Zuneigung.
Es ist faszinierend, wie sie alltägliche Szenen nutzt, um die tiefen Abgründe menschlicher Beziehungen offenzulegen. Sabrina wirkt als Protagonistin angenehm sperrig und trägt eine Melancholie in sich, die sofort spürbar wird.
Der Schreibstil ist lakonisch, präzise und verzichtet komplett auf unnötigen Kitsch oder romantische Verklärung. Momente, in denen die Autorin das Thema emotionale Abhängigkeit fast beiläufig, aber mit enormer Wucht anspricht, sind stark. Das unbehagliche Gewicht der unausgesprochenen Erwartungen zwischen den Charakteren kommt zwischen den Zeilen hervor.
Wilma und Benni ergänzen das Bild einer Gruppe von Menschen, die alle auf ihre Weise nach Halt und Bedeutung suchen.
Ronja von Rönne schafft es meisterhaft, die feine Linie zwischen liebevoller Fürsorge und schleichender Kontrolle nachzuzeichnen.
Die Atmosphäre im Text ist dicht, ein wenig düster und von einer entwaffnenden Ehrlichkeit geprägt. Es geht nicht um die große, strahlende Liebe, sondern um die kleinen Verletzungen, die wir uns gegenseitig zufügen. Jede Zeile wirkt sorgfältig gedrechselt und trifft oft genau dort, wo es beim Lesen ein bisschen wehtut.
Die Dynamik der Figuren verspricht eine psychologisch tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Begriff der Zuneigung.