Alles Lüge?
In Alles Liebe erzählt Ronja von Rönne die Geschichten von fünf Menschen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Erst nach und nach wird deutlich, was sie verbindet. Die Leserschaft begleiten Laura, Barbara, Heike, Fedor und Mattis an unterschiedlichen Punkten in deren Leben. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Liebe, Sehnsucht, Einsamkeit und die kleinen wie großen Lügen, die Menschen sich selbst und anderen erzählen. Dabei zeigt die Autorin eindrucksvoll, wie unterschiedlich die Beweggründe dafür sein können und welche Folgen daraus entstehen.
Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt. Jedes der fünf Kapitel fühlte sich wie ein kleiner Film an, der mich komplett in das Leben der jeweiligen Figur hineingezogen hat. Lange bleibt offen, wie die Geschichten zusammenhängen, und genau das hat mich neugierig weiterlesen lassen. Ich wollte unbedingt wissen, ob die Protagonisten ihre Lügen aufrechterhalten können oder ob irgendwann alles zusammenbricht.
Besonders das Kapitel über Mattis hat mich tief bewegt. Es ist ein Schlag in die Magengrube, insbesondere für viele Frauen, weil es schonungslos zeigt, wie schnell Glaubwürdigkeit infrage gestellt und Schuld verschoben wird. Ich denke eine Triggerwarnung wäre hier sinnvoll.
Ronja von Rönne beschreibt Themen wie die benannte Glaubwürdigkeit, Schuldzuweisungen, das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und den Wunsch dazuzugehören auf eine Weise, die erschreckend real wirkt. Gerade weil sie nichts dramatisiert, sondern die Realität so nüchtern schildert, haben mich alle Kapitel gedanklich beschäftigt.
Ronja von Rönne schafft es, ihren Figuren viel Tiefe zu geben. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle jederzeit nachvollziehen, auch wenn ich ihre Entscheidungen nicht immer verstanden habe und teilweise ihr Verhalten mich wütend machte. Genau das macht aber die Charaktere so menschlich und nahbar.
Für mich war Alles Liebe ein emotionales, kluges und zugleich kurzweiliges Buch, das mich zum Nachdenken gebracht hat wie schmal der Grat zwischen Wahrheit und Selbsttäuschung manchmal ist. Ein Roman, der mich nachhaltig beeindruckt hat.
Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt. Jedes der fünf Kapitel fühlte sich wie ein kleiner Film an, der mich komplett in das Leben der jeweiligen Figur hineingezogen hat. Lange bleibt offen, wie die Geschichten zusammenhängen, und genau das hat mich neugierig weiterlesen lassen. Ich wollte unbedingt wissen, ob die Protagonisten ihre Lügen aufrechterhalten können oder ob irgendwann alles zusammenbricht.
Besonders das Kapitel über Mattis hat mich tief bewegt. Es ist ein Schlag in die Magengrube, insbesondere für viele Frauen, weil es schonungslos zeigt, wie schnell Glaubwürdigkeit infrage gestellt und Schuld verschoben wird. Ich denke eine Triggerwarnung wäre hier sinnvoll.
Ronja von Rönne beschreibt Themen wie die benannte Glaubwürdigkeit, Schuldzuweisungen, das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und den Wunsch dazuzugehören auf eine Weise, die erschreckend real wirkt. Gerade weil sie nichts dramatisiert, sondern die Realität so nüchtern schildert, haben mich alle Kapitel gedanklich beschäftigt.
Ronja von Rönne schafft es, ihren Figuren viel Tiefe zu geben. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle jederzeit nachvollziehen, auch wenn ich ihre Entscheidungen nicht immer verstanden habe und teilweise ihr Verhalten mich wütend machte. Genau das macht aber die Charaktere so menschlich und nahbar.
Für mich war Alles Liebe ein emotionales, kluges und zugleich kurzweiliges Buch, das mich zum Nachdenken gebracht hat wie schmal der Grat zwischen Wahrheit und Selbsttäuschung manchmal ist. Ein Roman, der mich nachhaltig beeindruckt hat.