Das Leben ist ein vorübergehender Zustand

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abnuncha Avatar

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Das Buch lässt mich zwiegespalten zurück, der Klappentext hat irgendwie anderes versprochen, oder ich habe anderes gesucht? In fünf Kurzgeschichten handelt das Buch von Verlust, Liebe, Freundschaft, Träumen, Endtäuschung, Gewalt und wie man damit umgeht. Jede Geschichte berührt den Leser auf seine ganz eigene Art, mal mehr mal weniger und die einzelnen Geschichten scheinen unabhängig voneinander zu sein, sind sie auch, doch in kleinen Feinheiten sieht man das es auch Überschneidungen gibt. Rönne schreibt witzig, scharf, ohne Mitleid und doch voller Empathie steht im Klappentext, witzig finde ich wird dem Buch nicht gerecht, das möchte das Buch aber auch gar nicht sein, eher nachdenklich, ehrlich und ergreifend. Wann ist es genug, was ein Mensch aushalten kann, wann verrennt man sich in einer Situation, wann sollte man loslassen und Dinge ändern, die einem nicht guttun und wie toll ist es das es manchmal Menschen gibt, die nicht lockerlassen, sondern da sind, wenn sie gebraucht werden. Bisher war es mein erstes Buch von Ronja von Rönne und es wird nicht das letzte sein, auch wenn die Autorin im Anhang ein wenig an sich selber zweifelt ob es noch einen weiteren Roman geben wird, oder sie sich eher auf kleinere Dinge beschränkt, was von ihr mit einem Zwinkern gemeint ist. Auch sie scheint gestärkt und getragen von ihrem Umfeld, was dann einiges leichter erscheinen lässt, somit ermutigen wird sie doch 😉 Liebe Grüße