Die Liebe, die Lüge
Ronja von Rönnes Roman "Alles Liebe" besteht aus fünf Lebensgeschichten, die das Titelthema gemeinsam haben. Es geht um eine Schülerin, die die Krankheit ihrer Freundin dazu benutzt um selbst mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Um die Mutter einer sterbenden Mädchens, die sich in ihrer Einsamkeit in Phantasiewelten flüchtet. Um die Ehefrau eines Muttersöhnchens, die im Haus der Schwiegermutter wie in einem Gefängnis lebt. Um ein gegensätzliches Künstlerpaar, das die Liebe findet und wieder verliert. Und schließlich um einen jungen Journalisten , der von seiner Kollegin mit unsauberen Methoden an den Rand gedrängt wird.
Ihnen alle gemeinsam ist die Suche nach Liebe, der Wunsch gesehen zu werden. Von Rönne beobachtet sie dabei, beschreibt präzise, scharfsinnig und mit schwarzem Humor ihren Kampf, ihr Scheitern, ihre Hilflosigkeit, sie beurteilt sie aber nicht. Das überlässt sie den Lesern.
Ich bin an sich keine Freundin von Kurzgeschichten. Diese fünf haben mich gepackt und nicht so schnell wieder losgelassen. Zum einen sind sie grandios geschrieben, zum anderen haben die Schicksale der Protagonisten mich angerührt. Sie wirken realistisch und absurd zugleich. Ich war hin- und hergerissen zwischen Mitgefühl und Wut. Wenn ich auch nicht für alle Personen Sympathien hatte, so hat doch keine mich kalt gelassen. Das ist, was gute Literatur ausmacht.
Ihnen alle gemeinsam ist die Suche nach Liebe, der Wunsch gesehen zu werden. Von Rönne beobachtet sie dabei, beschreibt präzise, scharfsinnig und mit schwarzem Humor ihren Kampf, ihr Scheitern, ihre Hilflosigkeit, sie beurteilt sie aber nicht. Das überlässt sie den Lesern.
Ich bin an sich keine Freundin von Kurzgeschichten. Diese fünf haben mich gepackt und nicht so schnell wieder losgelassen. Zum einen sind sie grandios geschrieben, zum anderen haben die Schicksale der Protagonisten mich angerührt. Sie wirken realistisch und absurd zugleich. Ich war hin- und hergerissen zwischen Mitgefühl und Wut. Wenn ich auch nicht für alle Personen Sympathien hatte, so hat doch keine mich kalt gelassen. Das ist, was gute Literatur ausmacht.