Ein Herz mit Rissen
Das Cover von Alles Liebe hat mich sofort angesprochen. Das knallige Gelb und das große orangefarbene Herz wirken auf den ersten Blick fast verspielt, aber die Linien, die das Herz durchziehen, erzählen eine ganz andere Geschichte. Für mich passt diese Mischung aus Leichtigkeit und Brüchen sehr gut zu dem Roman.
Ich mochte, dass Ronja von Rönne sich nicht an einfachen Antworten versucht. Liebe, Beziehungen und Erwartungen werden hier nicht romantisiert, sondern mit all ihren Widersprüchen gezeigt. Beim Lesen hatte ich immer wieder Momente, in denen ich Figuren verstanden habe, gleichzeitig aber auch Abstand zu ihren Entscheidungen gespürt habe.
Gerade diese Mischung fand ich spannend: Die Charaktere sind nicht unbedingt immer sympathisch, aber sie wirken menschlich. Manche Gedanken haben mich getroffen, andere haben mich eher irritiert. Genau dadurch blieb die Geschichte bei mir hängen, weil sie nicht einfach vorgibt, wer recht oder unrecht hat.
Der Schreibstil ist sehr besonders. Ronja von Rönne schreibt klar, manchmal trocken und mit einem feinen Humor, der gut neben den ernsteren Themen funktioniert. Es gibt Sätze, über die man stolpert und die man noch einmal lesen möchte.
Trotzdem konnte mich nicht alles vollständig überzeugen. Einige Perspektiven waren mir teilweise etwas zu einseitig, und ich hätte mir bei manchen Figuren noch mehr Tiefe gewünscht. Gleichzeitig ist genau diese Reibung vielleicht auch Teil dessen, was den Roman interessant macht.
Alles Liebe ist kein Buch, das man einfach wegliest und dann vergisst. Es regt zum Nachdenken über Beziehungen, Nähe und die eigenen Vorstellungen von Liebe an. Ich würde es allen empfehlen, die gerne ungewöhnliche Romane mit Ecken und Kanten lesen und Figuren mögen, die nicht perfekt sein müssen.
Ich mochte, dass Ronja von Rönne sich nicht an einfachen Antworten versucht. Liebe, Beziehungen und Erwartungen werden hier nicht romantisiert, sondern mit all ihren Widersprüchen gezeigt. Beim Lesen hatte ich immer wieder Momente, in denen ich Figuren verstanden habe, gleichzeitig aber auch Abstand zu ihren Entscheidungen gespürt habe.
Gerade diese Mischung fand ich spannend: Die Charaktere sind nicht unbedingt immer sympathisch, aber sie wirken menschlich. Manche Gedanken haben mich getroffen, andere haben mich eher irritiert. Genau dadurch blieb die Geschichte bei mir hängen, weil sie nicht einfach vorgibt, wer recht oder unrecht hat.
Der Schreibstil ist sehr besonders. Ronja von Rönne schreibt klar, manchmal trocken und mit einem feinen Humor, der gut neben den ernsteren Themen funktioniert. Es gibt Sätze, über die man stolpert und die man noch einmal lesen möchte.
Trotzdem konnte mich nicht alles vollständig überzeugen. Einige Perspektiven waren mir teilweise etwas zu einseitig, und ich hätte mir bei manchen Figuren noch mehr Tiefe gewünscht. Gleichzeitig ist genau diese Reibung vielleicht auch Teil dessen, was den Roman interessant macht.
Alles Liebe ist kein Buch, das man einfach wegliest und dann vergisst. Es regt zum Nachdenken über Beziehungen, Nähe und die eigenen Vorstellungen von Liebe an. Ich würde es allen empfehlen, die gerne ungewöhnliche Romane mit Ecken und Kanten lesen und Figuren mögen, die nicht perfekt sein müssen.