Fünf Geschichten
Fünf Menschen, fünf Geschichten: Laura hat früh gemerkt, dass Mitleid eine ganz besondere Form der Aufmerksamkeit generiert. Erst recht, wenn man als selbstlos und aufopferungsvoll erscheint. Barbara hingegen zieht sich aus der Realität in eine Scheinwelt zurück. Sie will möglichst wenig Aufmerksamkeit von außen. Heike wiederum erscheint auf den ersten Blick wie eine extrem belastbare Ehefrau und Schwiegertochter, doch hinter den Kulissen brodelt es. Das Künstlerpaar Christina und Feder befindet sich in einem unausgesprochenen Konkurrenzkampf, der ihre Beziehung auf eine sehr harte Probe stellt. Mattis ist Journalist und sieht sich eigentlich auf der richtigen Seite, doch dann verbeißt er sich in einer Kollegin.
Letztlich erzählt Ronja von Rönne in „Alles Liebe“ fünf ganz eigenständige Geschichten, zwischen denen es aber durchaus immer wieder Verbindungen gibt, die aber keinen entscheidenden Einfluss nehmen. Ich war von der ersten Seite an total gefesselt und konnte keine der Geschichten unterbrechen. Und auch zwischen den Geschichten musste ich mich arg disziplinieren, um das Buch zur Seite zu legen.
Die Hauptfiguren sind allesamt keine wirklichen Sympathieträger. Trotzdem ist man total dabei und baut irgendwie eine Bindung auf. Dabei regt das Buch total zum Nachdenken an, denn ein eindeutiges Urteil über die Protagonistinnen und Protagonisten zu fällen, fällt unglaublich schwer. Mal hat man Verständnis, mal ist man völlig empört und beim nächsten Mal muss man lachen über die Situation.
Mit „Alles Liebe“ hat Ronja von Rönne einen Roman geschrieben, der den Leserinnen und Lesern einiges abverlangt, aber auch unglaublich viel zurückgibt. Er gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights.
Letztlich erzählt Ronja von Rönne in „Alles Liebe“ fünf ganz eigenständige Geschichten, zwischen denen es aber durchaus immer wieder Verbindungen gibt, die aber keinen entscheidenden Einfluss nehmen. Ich war von der ersten Seite an total gefesselt und konnte keine der Geschichten unterbrechen. Und auch zwischen den Geschichten musste ich mich arg disziplinieren, um das Buch zur Seite zu legen.
Die Hauptfiguren sind allesamt keine wirklichen Sympathieträger. Trotzdem ist man total dabei und baut irgendwie eine Bindung auf. Dabei regt das Buch total zum Nachdenken an, denn ein eindeutiges Urteil über die Protagonistinnen und Protagonisten zu fällen, fällt unglaublich schwer. Mal hat man Verständnis, mal ist man völlig empört und beim nächsten Mal muss man lachen über die Situation.
Mit „Alles Liebe“ hat Ronja von Rönne einen Roman geschrieben, der den Leserinnen und Lesern einiges abverlangt, aber auch unglaublich viel zurückgibt. Er gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights.