Liebe und Lügen

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hundeliebhaberin Avatar

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"Alles Liebe" von Ronja von Rönne ist ein Roman, der in Episoden von verschiedenen Formen von Liebe erzählt. Doch es geht nicht nur um Liebe, sondern auch um Angst, Schmerz, Wertschätzung und dem Wunsch nach Anerkennung und Sichtbarkeit, was immer wieder zu Lügen führt.
Laura hat eine beste Freundin, die an Krebs erkrankt, doch denkt sich immer neue Geschichten aus, um interessant zu wirken. Barbara erfindet eine Beziehung zu einem Katalogmodell, Heike lebt jahrzehntelang im Haus ihrer Schwiegermutter und träumt von Gartenprojekten, die sie nie umsetzen darf. Christina ist Künstlerin und verkleinert in ihren Werken die Welt, weil ihr alles zu groß erscheint.

Ich mochte die unterschiedlichen Figuren und die Beschreibung ihrer Leben sowie ihrer Beziehungen - zu sich und zu anderen - sehr gern. Während zu Beginn jede Erzählung für sich steht und jede offen bleibt, findet Ronja von Rönne zum Schluss eine Verbindung zwischen den einzelnen Figuren und spinnt so ein großes Netz aus Liebe, Lügen und (unausgesprochenen) Wahrheiten.

Ein Roman, der mich bewegt hat, in dem viel Identifikationspotential steckt und der zum Nachdenken anregt.