Lügen und Selbsttäuschung
„Alles Liebe“ erzählt mehrere Kurzgeschichten, die zunächst unabhängig voneinander wirken, aber zum Ende des Buches jedoch immer stärker miteinander verwoben werden. Im Mittelpunkt stehen ganz unterschiedliche Figuren: Laura und ihre an Krebs erkrankte Freundin, Barbara, die nach dem Tod ihrer Tochter eine Beziehung zu einem Katalogmodel erfindet, Heike, deren Pläne zur Gartengestaltung von ihrer dominanten Schwiegermutter ausgebremst werden, das ungleiche Künstlerpaar Fedor und Christina sowie der Journalist Mattis, der glaubt, einer großen Geschichte auf der Spur zu sein.
Obwohl der Titel „Alles Liebe“ etwas anderes vermuten lässt, stehen für mich eher Lügen, Selbsttäuschung und menschliche Abgründe im Vordergrund als die Liebe selbst. Deshalb empfand ich den Titel zunächst als etwas irreführend. Umso gelungener ist jedoch das Ende, an dem alle Handlungsstränge zusammenfinden und eine unerwartete Wendung erhalten.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zu lesen. Die rund 230 Seiten habe ich innerhalb von zwei Tagen gelesen, da sich das Buch sehr schnell wegliest. Besonders spannend fand ich die Geschichten zwar nicht, dennoch waren sie interessant erzählt und haben mich durchgehend gut unterhalten.
Insgesamt ist „Alles Liebe“ eine kurzweilige Lektüre mit ungewöhnlichen Figuren und einem cleveren Finale. Wer miteinander verknüpfte Kurzgeschichten und überraschende Auflösungen mag, könnte an diesem Buch Gefallen finden.
Obwohl der Titel „Alles Liebe“ etwas anderes vermuten lässt, stehen für mich eher Lügen, Selbsttäuschung und menschliche Abgründe im Vordergrund als die Liebe selbst. Deshalb empfand ich den Titel zunächst als etwas irreführend. Umso gelungener ist jedoch das Ende, an dem alle Handlungsstränge zusammenfinden und eine unerwartete Wendung erhalten.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zu lesen. Die rund 230 Seiten habe ich innerhalb von zwei Tagen gelesen, da sich das Buch sehr schnell wegliest. Besonders spannend fand ich die Geschichten zwar nicht, dennoch waren sie interessant erzählt und haben mich durchgehend gut unterhalten.
Insgesamt ist „Alles Liebe“ eine kurzweilige Lektüre mit ungewöhnlichen Figuren und einem cleveren Finale. Wer miteinander verknüpfte Kurzgeschichten und überraschende Auflösungen mag, könnte an diesem Buch Gefallen finden.