Mühsam und schwere Kost – leider ohne das gewisse Etwas
Mühsam und schwere Kost – leider ohne das gewisse Etwas
Kurze Zusammenfassung
Ronja von Rönnes Roman erzählt die Geschichten von fünf verschiedenen Menschen, deren Schicksale auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Selbstbetrug und Lüge verflochten sind. Es geht darum, wie Menschen versuchen, schmerzhaften Realitäten – wie Krankheit oder Verlust – zu entkommen. Aus den einzelnen Lebensentwürfen setzt sich nach und nach ein Mosaik über die Wahrnehmung von Wahrheit und Glaubwürdigkeit zusammen.
Eigene Meinung
Ich habe das Buch im Rahmen einer Verlosung gewonnen und vollständig gelesen, muss aber sagen, dass es sich für mich stellenweise sehr gezogen hat. Das Buch spricht sehr ernste und sensible Themen an – wie etwa die Krebserkrankung eines Kindes oder tiefe menschliche Verluste. Leider ist die Umsetzung in meinen Augen sehr trocken geraten. Zwar ist die psychologische Hintergrundkomponente und die Kernbotschaft rund um das Thema „Lügen und Selbstbetrug“ absolut schlüssig und wird zum Ende hin gut abgerundet, aber der Funke wollte bei mir einfach nicht überspringen.
Es fehlt der Geschichte an Pepp und Dynamik, sodass kaum Sogwirkung entsteht oder der Drang spürbar wird, unbedingt weiterzulesen. Zudem liegt die Handlung streckenweise extrem schwer auf einem. Ein paar emotionale Lichtblicke, ein gutes Erlebnis oder etwas humorvolle Leichtigkeit zwischendurch hätten der düsteren Grundstimmung sehr gutgetan. Die Charaktere blieben für mich durch den distanzierten Schreibstil schwer greifbar.
Fazit und Empfehlung
Das Buch greift wichtige Themen auf und bietet einen interessanten psychologischen Ansatz. Wer sehr getragene, melancholische Mosaikgeschichten mag, könnte hier fündig werden. Wer jedoch nach Spannung, nahbaren Figuren oder etwas Leichtigkeit sucht, wird eher enttäuscht sein. Von mir gibt es daher keine ausdrückliche Leseempfehlung und 2 von 5 Sternen.
Kurze Zusammenfassung
Ronja von Rönnes Roman erzählt die Geschichten von fünf verschiedenen Menschen, deren Schicksale auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Selbstbetrug und Lüge verflochten sind. Es geht darum, wie Menschen versuchen, schmerzhaften Realitäten – wie Krankheit oder Verlust – zu entkommen. Aus den einzelnen Lebensentwürfen setzt sich nach und nach ein Mosaik über die Wahrnehmung von Wahrheit und Glaubwürdigkeit zusammen.
Eigene Meinung
Ich habe das Buch im Rahmen einer Verlosung gewonnen und vollständig gelesen, muss aber sagen, dass es sich für mich stellenweise sehr gezogen hat. Das Buch spricht sehr ernste und sensible Themen an – wie etwa die Krebserkrankung eines Kindes oder tiefe menschliche Verluste. Leider ist die Umsetzung in meinen Augen sehr trocken geraten. Zwar ist die psychologische Hintergrundkomponente und die Kernbotschaft rund um das Thema „Lügen und Selbstbetrug“ absolut schlüssig und wird zum Ende hin gut abgerundet, aber der Funke wollte bei mir einfach nicht überspringen.
Es fehlt der Geschichte an Pepp und Dynamik, sodass kaum Sogwirkung entsteht oder der Drang spürbar wird, unbedingt weiterzulesen. Zudem liegt die Handlung streckenweise extrem schwer auf einem. Ein paar emotionale Lichtblicke, ein gutes Erlebnis oder etwas humorvolle Leichtigkeit zwischendurch hätten der düsteren Grundstimmung sehr gutgetan. Die Charaktere blieben für mich durch den distanzierten Schreibstil schwer greifbar.
Fazit und Empfehlung
Das Buch greift wichtige Themen auf und bietet einen interessanten psychologischen Ansatz. Wer sehr getragene, melancholische Mosaikgeschichten mag, könnte hier fündig werden. Wer jedoch nach Spannung, nahbaren Figuren oder etwas Leichtigkeit sucht, wird eher enttäuscht sein. Von mir gibt es daher keine ausdrückliche Leseempfehlung und 2 von 5 Sternen.