Rezension zu "Alles Liebe"
"Alles Liebe" war mein erstes Buch von Ronja von Rönne; und ganz sicher nicht mein letztes.
Der Roman ist in insgesamt fünf Abschnitte unterteilt, die jeweils den Namen einer Figur tragen. Eine klassische Kapitelstruktur gibt es nicht, was mich zunächst etwas überrascht hat, da ich normalerweise eher kurze Kapitel bevorzuge. Hier hat sich diese Form aber absolut richtig angefühlt. Die einzelnen Abschnitte geben den Figuren Raum und sorgen dafür, dass man sich intensiv auf ihre Perspektiven und Lebensrealitäten einlassen kann.
Besonders gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin. Er ist nahbar und emotional, ohne jemals überladen oder überdramatisch zu wirken. Ronja von Rönne gelingt es, große Themen mit einer erstaunlichen Leichtigkeit zu erzählen, ohne ihnen dabei ihre Schwere zu nehmen.
Was mir an diesem Buch besonders in Erinnerung bleiben wird: Es erzählt nicht einfach Geschichten über Menschen, sondern darüber, wie wir uns selbst erzählen. Über die Rollen, die wir einnehmen, über Wahrheiten, die unbequem sind, und über die Frage, was passiert, wenn Wahrnehmung und Wirklichkeit auseinanderdriften.
Die Figuren wirken dabei nie glatt oder perfekt, sondern widersprüchlich, manchmal unbequem und gerade deshalb sehr menschlich. Manche Entscheidungen haben mich überrascht, manche berührt und einige Stellen haben mich länger beschäftigt, als ich erwartet hätte.
Ich möchte bewusst nicht zu viel über die Handlung verraten, weil ich finde, dass dieses Buch besonders davon lebt, die Entwicklungen selbst zu erleben.
Für mich war "Alles Liebe" ein Roman, der leise beginnt, dabei aber immer mehr Tiefe entfaltet und am Ende deutlich mehr hinterlässt, als man zunächst vermutet.
Der Roman ist in insgesamt fünf Abschnitte unterteilt, die jeweils den Namen einer Figur tragen. Eine klassische Kapitelstruktur gibt es nicht, was mich zunächst etwas überrascht hat, da ich normalerweise eher kurze Kapitel bevorzuge. Hier hat sich diese Form aber absolut richtig angefühlt. Die einzelnen Abschnitte geben den Figuren Raum und sorgen dafür, dass man sich intensiv auf ihre Perspektiven und Lebensrealitäten einlassen kann.
Besonders gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin. Er ist nahbar und emotional, ohne jemals überladen oder überdramatisch zu wirken. Ronja von Rönne gelingt es, große Themen mit einer erstaunlichen Leichtigkeit zu erzählen, ohne ihnen dabei ihre Schwere zu nehmen.
Was mir an diesem Buch besonders in Erinnerung bleiben wird: Es erzählt nicht einfach Geschichten über Menschen, sondern darüber, wie wir uns selbst erzählen. Über die Rollen, die wir einnehmen, über Wahrheiten, die unbequem sind, und über die Frage, was passiert, wenn Wahrnehmung und Wirklichkeit auseinanderdriften.
Die Figuren wirken dabei nie glatt oder perfekt, sondern widersprüchlich, manchmal unbequem und gerade deshalb sehr menschlich. Manche Entscheidungen haben mich überrascht, manche berührt und einige Stellen haben mich länger beschäftigt, als ich erwartet hätte.
Ich möchte bewusst nicht zu viel über die Handlung verraten, weil ich finde, dass dieses Buch besonders davon lebt, die Entwicklungen selbst zu erleben.
Für mich war "Alles Liebe" ein Roman, der leise beginnt, dabei aber immer mehr Tiefe entfaltet und am Ende deutlich mehr hinterlässt, als man zunächst vermutet.