schräg, schonungslos, überraschend
Es gibt Bücher, bei denen man zunächst nicht so recht weiß, wohin die Reise eigentlich geht. „Alles Liebe“ ist für mich so ein Buch – und genau das macht einen Teil seines Reizes aus.
Ronja von Rönne erzählt von unterschiedlichen Frauen, ihren Lebensgeschichten, Sehnsüchten, Einsamkeiten und Beziehungen. Die Figuren sind eigenwillig, manchmal schwer zu greifen, ihre Geschichten mitunter verstörend und nicht selten von einer ziemlich schwarzen Komik geprägt.
Was zunächst wie eine Sammlung einzelner, voneinander unabhängiger Geschichten wirkt, entwickelt sich nach und nach zu einem überraschend verwobenen Ganzen. Immer wieder tauchen Verbindungen auf, Zusammenhänge werden sichtbar und plötzlich bekommt manches eine ganz andere Bedeutung. Diese Verknüpfung hat mich tatsächlich überrascht und für mich einen besonderen Reiz der Erzählung ausgemacht.
Dabei bewegt sich die Autorin auf einem schmalen Grat zwischen Komik und Grausamkeit, zwischen menschlichen Abgründen und überraschend zärtlichen Momenten. Ihre Figuren sind nicht unbedingt sympathisch, aber gerade ihre Widersprüchlichkeit macht sie interessant. Es geht um Liebe, Einsamkeit, Selbsttäuschung und die manchmal ziemlich schrägen Wege, auf denen Menschen versuchen, ihr Leben und ihre Beziehungen zu gestalten.
Das ist definitiv mal etwas anderes. Nicht jede Geschichte hat mich gleichermaßen angesprochen, und manches ist durchaus gewöhnungsbedürftig. Aber gerade die ungewöhnliche Erzählweise und die überraschenden Verbindungen haben mich überzeugt.
Besonders gut gefallen hat mir, dass Ronja von Rönne ihr Buch selbst eingesprochen hat. Ihre Lesung passt wunderbar zum eigenwilligen Ton der Geschichte und unterstreicht die Mischung aus trockenem Humor, Distanz und Zärtlichkeit.
Ein ungewöhnlicher Roman, der mich überrascht, stellenweise irritiert und immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Nicht unbedingt ein Buch für jeden Geschmack, aber definitiv eines, das aus der Reihe fällt.
Vier Sterne für eine Geschichte, die auf ganz eigene Weise komisch, grausam und zärtlich ist.
Ronja von Rönne erzählt von unterschiedlichen Frauen, ihren Lebensgeschichten, Sehnsüchten, Einsamkeiten und Beziehungen. Die Figuren sind eigenwillig, manchmal schwer zu greifen, ihre Geschichten mitunter verstörend und nicht selten von einer ziemlich schwarzen Komik geprägt.
Was zunächst wie eine Sammlung einzelner, voneinander unabhängiger Geschichten wirkt, entwickelt sich nach und nach zu einem überraschend verwobenen Ganzen. Immer wieder tauchen Verbindungen auf, Zusammenhänge werden sichtbar und plötzlich bekommt manches eine ganz andere Bedeutung. Diese Verknüpfung hat mich tatsächlich überrascht und für mich einen besonderen Reiz der Erzählung ausgemacht.
Dabei bewegt sich die Autorin auf einem schmalen Grat zwischen Komik und Grausamkeit, zwischen menschlichen Abgründen und überraschend zärtlichen Momenten. Ihre Figuren sind nicht unbedingt sympathisch, aber gerade ihre Widersprüchlichkeit macht sie interessant. Es geht um Liebe, Einsamkeit, Selbsttäuschung und die manchmal ziemlich schrägen Wege, auf denen Menschen versuchen, ihr Leben und ihre Beziehungen zu gestalten.
Das ist definitiv mal etwas anderes. Nicht jede Geschichte hat mich gleichermaßen angesprochen, und manches ist durchaus gewöhnungsbedürftig. Aber gerade die ungewöhnliche Erzählweise und die überraschenden Verbindungen haben mich überzeugt.
Besonders gut gefallen hat mir, dass Ronja von Rönne ihr Buch selbst eingesprochen hat. Ihre Lesung passt wunderbar zum eigenwilligen Ton der Geschichte und unterstreicht die Mischung aus trockenem Humor, Distanz und Zärtlichkeit.
Ein ungewöhnlicher Roman, der mich überrascht, stellenweise irritiert und immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat. Nicht unbedingt ein Buch für jeden Geschmack, aber definitiv eines, das aus der Reihe fällt.
Vier Sterne für eine Geschichte, die auf ganz eigene Weise komisch, grausam und zärtlich ist.