War wild
Ich fand die Erzählart dieses Buches irgendwie besonders, es ist kein klassischer Roman. Es sind eher mehrere Kurzgeschichten in einer großen, rahmengebenden Storyline, manche Geschichten berühren einander direkt, andere hängen nur lose, thematisch zusammen.
Die Geschichten sind geprägt von Trauer und Verlust, von Liebe und Herzschmerz und von dem sich flüchten in alternative Realitäten. Es stehen verschiedene zwischenmenschliche Beziehungen im Fokus der Geschichten, aber alle sind geprägt von einem Sehnen nach etwas, dass den Figuren scheinbar fehlt, von Neid und Selbstsucht.
Ich mag einfach wie Ronja schreibt und fast noch mehr mag ich, wie sie liest. Könnte ihr wirklich stundenlang zuhören. Habe das Hörbuch sehr genossen, Ronja liest ruhig, gefasst. Die Schicksale der Figuren werden angenehm neutral vertont, was dem Zuhörer Raum lässt sich darauf einzulassen, sich selbst zu positionieren.
Die Geschichten haben teilweise schon einen unterschwellig bösen Ton, sind teilweise sehr ungnädig mit den Mitmenschen der jeweiligen Protagonisten und gehen teilweise schon hart mit uns als Gesellschaft ins Gericht. Und trotzdem ist da auch eine unnahbare Schönheit, ein Streben nach Anerkennung, an das Gesehen werden.
Mich haben Männer in diesen Geschichten einfach ultra genervt. Vor allem die Geschichte von Christina und Fedor hab ich sehr gefühlt und hatte zwischendrin so eine richtige Wut im Bauch. Auch die letzte Geschichte hat mich total fertig gemacht. Ich hatte das Gefühl die Art der Lügen und Realitätsfluchten wurde von Geschichte zu Geschichte drastischer. Das Ende des Buches war für mich wie in ein Loch fallen, ein bisschen wie ein Schlag ins Gesicht.
Teilweise echt keine leichte Lektüre, aber klingt nach.
Die Geschichten sind geprägt von Trauer und Verlust, von Liebe und Herzschmerz und von dem sich flüchten in alternative Realitäten. Es stehen verschiedene zwischenmenschliche Beziehungen im Fokus der Geschichten, aber alle sind geprägt von einem Sehnen nach etwas, dass den Figuren scheinbar fehlt, von Neid und Selbstsucht.
Ich mag einfach wie Ronja schreibt und fast noch mehr mag ich, wie sie liest. Könnte ihr wirklich stundenlang zuhören. Habe das Hörbuch sehr genossen, Ronja liest ruhig, gefasst. Die Schicksale der Figuren werden angenehm neutral vertont, was dem Zuhörer Raum lässt sich darauf einzulassen, sich selbst zu positionieren.
Die Geschichten haben teilweise schon einen unterschwellig bösen Ton, sind teilweise sehr ungnädig mit den Mitmenschen der jeweiligen Protagonisten und gehen teilweise schon hart mit uns als Gesellschaft ins Gericht. Und trotzdem ist da auch eine unnahbare Schönheit, ein Streben nach Anerkennung, an das Gesehen werden.
Mich haben Männer in diesen Geschichten einfach ultra genervt. Vor allem die Geschichte von Christina und Fedor hab ich sehr gefühlt und hatte zwischendrin so eine richtige Wut im Bauch. Auch die letzte Geschichte hat mich total fertig gemacht. Ich hatte das Gefühl die Art der Lügen und Realitätsfluchten wurde von Geschichte zu Geschichte drastischer. Das Ende des Buches war für mich wie in ein Loch fallen, ein bisschen wie ein Schlag ins Gesicht.
Teilweise echt keine leichte Lektüre, aber klingt nach.