Was ist Gut, was ist Böse?
Eigentlich eine Sammlung von kurzen Erzählungen, die sehr locker miteinander verbunden sind. Im letzten Kapitel kommen alle Protagonisten noch einmal vor, so werden die Zusammenhänge nochmal klar.
Da ist Laura, die sich schon als Kind viel zusammenlügt um Aufmerksamkeit zu bekommen. Al ihre Freundin Krebs bekommt, schafft sie es, sich dadurch in den Vordergrund zu drängen. Auch wenn die Lügen auffliegen und sie tief fällt, lernt sie daraus nicht.
Sehr tragisch ist die Geschichte von Barbara. Ihre Tochter hat auch Krebs, aber es gibt ekiene Hoffnung. Der Mann verlässt sie, sie bleibt allein mit ihrer sterbenden Tochter. Trost findet sie beim imaginären Rolf, dessen Bild sie aus einem Versandhauskatalog kennt. Barbara verdrängt ihre Trauer indem sie sich ein neues Leben erträumt. Sehr traurig.
Heike heiratet den falschen Mann. Eigentlich ist Norbert ganz in Ordnung, aber dessen Mutter engt Heike total ein. In Heike konnte ich mich gut hineinversetzen. Ich hatte auch mal einen Partner, der sich im Zweifel immer für seine Mutter entschied. Zum Glück habe ich anders und schneller reagiert als Heike und mich frühzeitig getrennt.
Fedor hat Kunst studiert, bekommt danach für seine Kunstwerke aber keinerlei Anerkennung. Ganz im Gegensatz zu Christina, seiner Frau. Diese arbeitet an einer Verkleinerung der Welt, denn die reale Welt ängstigt sie irgendwie. So schafft sie immer kleinere Miniaturen, die sich sehr gut verkaufen. Dieser Part gefiel mir am besten. Der ehrgeizige Fedor, zwischen Neid und Liebe zu Christina zerrissen. Sie dagegen immer planlos neben dem Leben sehend und trotzdem sehr erfolgreich in dem, was sie macht. Doch als sie eine Pause macht und sich von Fedor trennt, kommt sie auch endlich auf der Erde an. Tolle Entwicklungsstudie der beiden Personen!
Der letzte Abschnitt gehört Mattis. Eigentlich ein total sympathischer Typ. Er arbeitet mit der Lügnerin Laura aus dem ersten Kapitel zusammen. Er sammelt Beweise um sie bei einer günstigen Gelegenheit anzubringen. Laura macht erfolgreich Journalismus, aber von der üblen Sorte. So schlachtet sie unfair das Schicksal von Barbara (totes Kind, s.o.) aus.
Doch dann dreht sich das Blatt. Mattis macht etwas Unverzeihliches. Laura, die vorher die Täterin war, wird zum Opfer. Mattis versucht das zu drehen. Ganz spannend, was dieses Kapitel mit mir gemacht hat. Der nette Mattis wird plötzlich zum Ar…. Trotzdem war etwas in mir, was ihn gewinnen lassen wollte. Dafür habe ich mich schon beim lesen geschämt.
Sehr unterhaltsames Buch, geschickt verknüpfte Geschichten, vielschichtig. Es geht um Liebe, Täter, Opfer, Lügen. Gut und Böse ist mir schon klar, aber das Buch hat diese Seiten in mir dauernd umgedreht.
Da ist Laura, die sich schon als Kind viel zusammenlügt um Aufmerksamkeit zu bekommen. Al ihre Freundin Krebs bekommt, schafft sie es, sich dadurch in den Vordergrund zu drängen. Auch wenn die Lügen auffliegen und sie tief fällt, lernt sie daraus nicht.
Sehr tragisch ist die Geschichte von Barbara. Ihre Tochter hat auch Krebs, aber es gibt ekiene Hoffnung. Der Mann verlässt sie, sie bleibt allein mit ihrer sterbenden Tochter. Trost findet sie beim imaginären Rolf, dessen Bild sie aus einem Versandhauskatalog kennt. Barbara verdrängt ihre Trauer indem sie sich ein neues Leben erträumt. Sehr traurig.
Heike heiratet den falschen Mann. Eigentlich ist Norbert ganz in Ordnung, aber dessen Mutter engt Heike total ein. In Heike konnte ich mich gut hineinversetzen. Ich hatte auch mal einen Partner, der sich im Zweifel immer für seine Mutter entschied. Zum Glück habe ich anders und schneller reagiert als Heike und mich frühzeitig getrennt.
Fedor hat Kunst studiert, bekommt danach für seine Kunstwerke aber keinerlei Anerkennung. Ganz im Gegensatz zu Christina, seiner Frau. Diese arbeitet an einer Verkleinerung der Welt, denn die reale Welt ängstigt sie irgendwie. So schafft sie immer kleinere Miniaturen, die sich sehr gut verkaufen. Dieser Part gefiel mir am besten. Der ehrgeizige Fedor, zwischen Neid und Liebe zu Christina zerrissen. Sie dagegen immer planlos neben dem Leben sehend und trotzdem sehr erfolgreich in dem, was sie macht. Doch als sie eine Pause macht und sich von Fedor trennt, kommt sie auch endlich auf der Erde an. Tolle Entwicklungsstudie der beiden Personen!
Der letzte Abschnitt gehört Mattis. Eigentlich ein total sympathischer Typ. Er arbeitet mit der Lügnerin Laura aus dem ersten Kapitel zusammen. Er sammelt Beweise um sie bei einer günstigen Gelegenheit anzubringen. Laura macht erfolgreich Journalismus, aber von der üblen Sorte. So schlachtet sie unfair das Schicksal von Barbara (totes Kind, s.o.) aus.
Doch dann dreht sich das Blatt. Mattis macht etwas Unverzeihliches. Laura, die vorher die Täterin war, wird zum Opfer. Mattis versucht das zu drehen. Ganz spannend, was dieses Kapitel mit mir gemacht hat. Der nette Mattis wird plötzlich zum Ar…. Trotzdem war etwas in mir, was ihn gewinnen lassen wollte. Dafür habe ich mich schon beim lesen geschämt.
Sehr unterhaltsames Buch, geschickt verknüpfte Geschichten, vielschichtig. Es geht um Liebe, Täter, Opfer, Lügen. Gut und Böse ist mir schon klar, aber das Buch hat diese Seiten in mir dauernd umgedreht.