Was wir Liebe nennen...
Nach Liebe und Anerkennung sehnen wir uns vermutlich alle. Doch wie viel von uns selbst sind wir bereit aufzugeben, um gesehen zu werden? Und können Anerkennung und Liebe anderer wirklich ersetzen, was wir uns selbst verweigern? Genau diesen Fragen widmet sich - zumindest meiner Interpretation nach - Ronja von Rönne in ihrem Roman "Alles Liebe“.
Vielschichtig verwoben erzählt sie die Lebensgeschichten unterschiedlicher Charaktere, die auf ihre eigene Weise darum ringen, angenommen zu werden. Da ist Laura, die seit ihrer Kindheit versucht, die Wahrnehmung ihrer Mitmenschen zu manipulieren, oder Heike, bei der erst ein Schicksalsschlag den jahrelang angestauten Groll an die Oberfläche bringt. Getragen von Ronja von Rönnes feinfühligem Blick und ihren facettenreichen Charakteren flog ich mühelos von Seite zu Seite - von Schicksal zu Schicksal. Ihr Roman lädt schmerzhaft dazu ein, zu ergründen, wie wir Liebe definieren und ob sie nicht manchmal nur ein Synonym für emotionale Abhängigkeit ist. Ungeschönt setzt sich die Autorin mit den Abgründen menschlicher Beziehungen auseinander.
Fazit: "Alles Liebe“ ist ein tiefgründiges Spiegelbild menschlicher Sehnsüchte Mich hat der Roman so gefesselt, dass ich ihn innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Ein bedrückendes, aber lohnendes Leseerlebnis, das noch lange nachhallen wird und in mir die Frage aufgeworfen hat: Möchte ich die Leinwand für die Erwartungen anderer sein - oder lieber ein eigenes Bild, dessen Farbenreichtum gerade dadurch entsteht, dass ich meine Fähigkeiten und Schwächen miteinander mische, anstatt sie mühsam zu verbergen?
Vielschichtig verwoben erzählt sie die Lebensgeschichten unterschiedlicher Charaktere, die auf ihre eigene Weise darum ringen, angenommen zu werden. Da ist Laura, die seit ihrer Kindheit versucht, die Wahrnehmung ihrer Mitmenschen zu manipulieren, oder Heike, bei der erst ein Schicksalsschlag den jahrelang angestauten Groll an die Oberfläche bringt. Getragen von Ronja von Rönnes feinfühligem Blick und ihren facettenreichen Charakteren flog ich mühelos von Seite zu Seite - von Schicksal zu Schicksal. Ihr Roman lädt schmerzhaft dazu ein, zu ergründen, wie wir Liebe definieren und ob sie nicht manchmal nur ein Synonym für emotionale Abhängigkeit ist. Ungeschönt setzt sich die Autorin mit den Abgründen menschlicher Beziehungen auseinander.
Fazit: "Alles Liebe“ ist ein tiefgründiges Spiegelbild menschlicher Sehnsüchte Mich hat der Roman so gefesselt, dass ich ihn innerhalb weniger Tage verschlungen habe. Ein bedrückendes, aber lohnendes Leseerlebnis, das noch lange nachhallen wird und in mir die Frage aufgeworfen hat: Möchte ich die Leinwand für die Erwartungen anderer sein - oder lieber ein eigenes Bild, dessen Farbenreichtum gerade dadurch entsteht, dass ich meine Fähigkeiten und Schwächen miteinander mische, anstatt sie mühsam zu verbergen?