Zieht mich runter.
Alles Liebe von Ronja von Rönne beleuchtet in fünf Kurzgeschichten das Leben in emotional belasteten Zeiten. Zum einen wird gelogen, fantasiert oder ignoriert. Man wird in die jeweiligen Geschichten hineingestoßen und mit seelischem Balast konfrontiert die Lügen, Verlust, Trennung oder Selbstaufgabe thematisieren. Genauso schnell wird man aber auch wieder hinausbefördert und zurück bleibt etwas Ratlosigkeit, weil ich nicht ganz verstehe was das Buch mir sagen möchte. Erst am Schluss werden die losen Fäden wieder aufgegriffen und locker verknüpft und dennoch bin ich sehr unschlüssig, was ich damit anfangen soll.
Denn so wie mir der Buchtitel suggerieren möchte alles wäre mit Liebe und Herzlichkeit erfüllt, so wenig hatte er mit dem Inhalt zu tun. Meiner Meinung nach ist in keiner Geschichte etwas aus Liebe passiert, sondern sind alle Protagonisten psychisch am Limit und ziehen einen mehr runter, als positive Vibes zu verströmen.
Ich sehe den Buchtitel daher nicht als ernst gemeinte Aussage sondern als diese einfach dahin gesagte höfliche Floskel, die man schnell mal am Ende eines Small-Talks einfließen lässt, ohne ihr einer wirklich tragenden Bedeutung beizumessen.
Ich denke daher, ein bisschen Liebe hätte nicht geschadet, da die Geschichten im Endeffekt von trostlosen Leben erzählen und man ihnen am Ende etwas Besseres gewünscht hätte.
Der Schreibstil ist bildhaft, trägt die Emotionen und man kann in die Geschichten gut eintauchen bzw. sich auch einfühlen in die jeweiligen Lebenssituationen. Lediglich ich bleibe etwas ratlos zurück, weil es kein richtiges Ende gibt, sondern nur einen geschlossenen Kreis bei dem leider einige Fragen offen bleiben.
Denn so wie mir der Buchtitel suggerieren möchte alles wäre mit Liebe und Herzlichkeit erfüllt, so wenig hatte er mit dem Inhalt zu tun. Meiner Meinung nach ist in keiner Geschichte etwas aus Liebe passiert, sondern sind alle Protagonisten psychisch am Limit und ziehen einen mehr runter, als positive Vibes zu verströmen.
Ich sehe den Buchtitel daher nicht als ernst gemeinte Aussage sondern als diese einfach dahin gesagte höfliche Floskel, die man schnell mal am Ende eines Small-Talks einfließen lässt, ohne ihr einer wirklich tragenden Bedeutung beizumessen.
Ich denke daher, ein bisschen Liebe hätte nicht geschadet, da die Geschichten im Endeffekt von trostlosen Leben erzählen und man ihnen am Ende etwas Besseres gewünscht hätte.
Der Schreibstil ist bildhaft, trägt die Emotionen und man kann in die Geschichten gut eintauchen bzw. sich auch einfühlen in die jeweiligen Lebenssituationen. Lediglich ich bleibe etwas ratlos zurück, weil es kein richtiges Ende gibt, sondern nur einen geschlossenen Kreis bei dem leider einige Fragen offen bleiben.