Zwischen Absurdität und Zärtlichkeit – ein Blick auf das, was uns prägt
Das Cover von Alles Liebe passt erstaunlich gut zum Roman, der emotional vielschichtig, stellenweise verstörend und gleichzeitig sehr feinfühlig ist.
Im Zentrum stehen mehrere Frauenfiguren, deren Leben auf unterschiedliche Weise von Sehnsucht, Anpassung und inneren Konflikten geprägt sind. Jede von ihnen hat ihre eigene Art entwickelt, mit der Realität umzugehen – sei es durch Rückzug, Fantasie oder Kontrolle. Dabei verschwimmen immer wieder die Grenzen zwischen richtig und falsch, zwischen Selbstschutz und Selbsttäuschung.
Der Schreibstil von Ronja von Rönne ist besonders: direkt, stellenweise trocken-humorig und gleichzeitig überraschend poetisch. Ich musste beim Lesen mehrmals schmunzeln, obwohl die Themen eigentlich eher schwer sind. Genau diese Mischung aus Komik und Tragik macht den Reiz des Buches aus.
Die Figuren sind nicht unbedingt „sympathisch“ im klassischen Sinne, aber sie wirken sehr echt. Gerade ihre Ecken und Kanten machen sie interessant.
Für mich war das Buch besonders spannend, weil es sich nicht klar einordnen lässt.
Im Zentrum stehen mehrere Frauenfiguren, deren Leben auf unterschiedliche Weise von Sehnsucht, Anpassung und inneren Konflikten geprägt sind. Jede von ihnen hat ihre eigene Art entwickelt, mit der Realität umzugehen – sei es durch Rückzug, Fantasie oder Kontrolle. Dabei verschwimmen immer wieder die Grenzen zwischen richtig und falsch, zwischen Selbstschutz und Selbsttäuschung.
Der Schreibstil von Ronja von Rönne ist besonders: direkt, stellenweise trocken-humorig und gleichzeitig überraschend poetisch. Ich musste beim Lesen mehrmals schmunzeln, obwohl die Themen eigentlich eher schwer sind. Genau diese Mischung aus Komik und Tragik macht den Reiz des Buches aus.
Die Figuren sind nicht unbedingt „sympathisch“ im klassischen Sinne, aber sie wirken sehr echt. Gerade ihre Ecken und Kanten machen sie interessant.
Für mich war das Buch besonders spannend, weil es sich nicht klar einordnen lässt.