Richtig, aber...
So wie fast alle Phobien ist auch die Angst vor Krankheiten meistens übertrieben und kann behandelt werden. Was man aber auf keinen Fall verniedlichen darf ist der Auslöser. Sieht man eine Spinne, gruselt es einen vielleicht und man ekelt sich. Zeigt der Körper allerdings eine Reaktion, also Unwohlsein, Schmerz, etc. dann gibt es einen Grund dafür. Dass der nicht tödlich sein muss, blöder Buchtitel übrigens, ist klar. Klar ist aber auch, dass zum Beispiel ein kleiner Schluck Alkohol im Körper schon heftige Abwehrreaktionen auslöst, die wir gar nicht so wahrnehmen. Den Alkohol wird vom Körper als das erkannt, was er ist: ein Nervengift. Das Gehirn schießt also nicht über Ziele hinaus oder lögt uns etwas vor, wenn wir irgendwelche Symptome zeigen. Irgendetwas stimmt dann nicht, vielleicht auch nur kurz und vielleicht auch nur harmlos. Auf jeden Fall darf ein solches Buch nicht dazu führen, dass wiederkehrende, wenn auch nur leichte Alarmsignale ignoriert werden. Denn aus dem Familienkreis kenne ich leider Fälle, die dann tatsächlich tödlich geendet sind. Denn es war ja alles nur halb so schlimm...