Düster, raffiniert und von Anfang an fesselnd

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juragirl Avatar

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Schon die Beschreibung von „Alles wird Asche“ hat mich neugierig gemacht. Besonders spannend finde ich, dass die zunächst wie Unfälle wirkenden Todesfälle offenbar Teil einer raffiniert geplanten Mordserie sind. Dadurch entsteht für mich direkt die Frage, wer hinter den Taten steckt und welches Motiv die einzelnen Fälle miteinander verbindet.

Der Schreibstil wirkt bereits in der Leseprobe flüssig und angenehm zu lesen. Gleichzeitig baut Nele Neuhaus schnell eine düstere und spannungsgeladene Atmosphäre auf. Besonders gut gefällt mir, dass es nicht nur um die Aufklärung der Morde geht, sondern offenbar auch um menschliche Abgründe, familiäre Verbindungen, Loyalität, Gier und Rache. Das verspricht eine Geschichte, bei der man als Leser selbst miträtseln kann.

Auch die Verbindung zum Thema künstliche Intelligenz und zu einem erfolgreichen Tech-Unternehmen finde ich interessant und sehr aktuell. Ich bin gespannt, welche Geheimnisse sich hinter Patrick Brinkhoff, seiner Familie und seinem beruflichen Umfeld verbergen und wie die einzelnen Todesfälle zusammenhängen.

Das Cover passt für mich sehr gut zu einem düsteren Kriminalroman und macht zusätzlich neugierig auf die Geschichte. Insgesamt hat die Leseprobe bei mir genau das erreicht, was sie sollte: Ich möchte unbedingt weiterlesen und erfahren, wer hinter der Mordserie steckt und ob Pia Sander und Oliver von Bodenstein den Täter rechtzeitig stoppen können.