Nele Neuhaus Qualität

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Ich bin großer Fan der Krimis von Nele Neuhaus, insbesondere der Reihe um Bodenstein und Kirchhoff und wurde von der Leseprobe zu diesem Teil nicht enttäuscht.
Zunächst einmal fällt aber das Cover direkt auf. Es ist im typischen Stil der Nele-Neuhaus-Krimis gestaltet, sodass es direkt auffällt und Wiedererkennungswert hat. Unabhängig davon hat es Stil und fängt die Grundstimmung des Buches sehr gut ein.
Aber auch der reine Inhalt der Leseprobe überzeugt natürlich. Schon im Prolog wird der Leser direkt ins Geschehen hineingezogen und es wird von der ersten Seite an eine Spannung aufgebaut. Für mich schafft es keine andere Autor*in so wie Neuhaus, mich von Beginn an rätseln zu lassen, wer hinter den Morden steckt, und mich dabei immer wieder in die Irre zu führen. Beeindruckend finde ich außerdem, wie sie immer wieder auch größere aktuellere Themen - in diesem Fall die KI-Branche - mit einbezieht.
Der letzte Krimi der Reihe ist schon vor 3 Jahren erschienen, trotzdem wird man direkt wieder auch in das Privatleben des Ermittler-Duos eingesogen, als könnte man gar nicht vergessen, was nochmal in den letzten Büchern passiert ist. Bisher fand ich in jedem Roman aber den persönlichen Anteil perfekt getroffen, ohne über der kriminologischen Handlung zu stehen und es gleichzeitig zu ermöglichen, die Bücher unabhängig voneinander zu lesen und trotzdem mitzukommen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und trägt sehr gut zum Spannungsaufbau bei.

Insgesamt - nach der Leseprobe zu urteilen - gewohnte Nele-Neuhaus-Qualität, bei der ich mich sehr aufs Weiterlesen freue.