Die unstillbare Gier
Ich bin ein großer Fan der Taunuskrimis von Nele Neuhaus.Ich habe alle Vorgängerbände gelesen, die mich bis auf eine Ausnahme alle überzeugt haben. Und auch das neueste Buch aus der Reihe hat mir sehr gut gefallen.
Es beginnt schon mit dem Cover, das ich sehr ansprechend finde. Der Vogel, bei dem es sich um eine Rauchschwalbe handelt, ist meiner Meinung nach perfekt passend zum Inhalt ausgewählt worden und vermittelt, unterstrichen durch den Rauch, direkt eine etwas beklemmende Atmosphäre. Zudem ist das Buch durch eine zusätzlich bedruckte Seite so aufgemacht, als handele es sich um einen Schuber.
Was zu Beginn des Buches direkt positiv auffällt, ist das Personenverzeichnis. In der Vergangenheit gab es in den Büchern von Frau Neuhaus oft sehr viele agierende Personen, so dass es mir mitunter schwergefallen ist, mir zu merken, wer wer ist. Daher begrüße ich das sehr. Allerdings ist sie nicht ganz vollständig. Zum Glück ist aber auch noch der Stammbaum der Familie Brinkhoff aufgeführt worden, ohne den es mir wirklich schwer gefallen wäre, bei der Vielzahl der Personen mit diesem Namen die familiären Beziehungen nachvollziehen zu können. Und ich musste ihn auch des öfteren zwischendurch wieder anschauen, um die komplizierten Familienverhältnisse zu verstehen.
Im Mittelpunkt dieses Buches steht die Milliardärsfamilie Brinkhoff.. Einige Jahre nach dem Absturz des Firmengründers und begeisterten Bergsteigers Patrick Brinkhoff am Mount Everest werden ehemalige Mitarbeiter und Investoren grausam ermordet. Nach und nach erschließen sich dem KK 11 die Hintergründe, zu denen sie auch in der Vergangenheit nachforschen müssen. Die von Patrick Brinkhoff entwickelte, revolutionäre KI „Prometheus“ spielt dabei die Hauptrolle. Pia Sander und Oliver Bodenstein jagen einen Mörder, der sich offensichtlich auf einem Rachefeldzug befindet. Und es bewahrheitet sich wieder einmal, dass große Vermögen auch immer sehr viel Neid und Gier hervorrufen, die dann solche Kettenreaktionen auslösen können.
Das ist alles sehr flüssig und spannend erzählt. Bis zum Schluss hatte ich nicht die komplette Auflösung auf dem Schirm. Es gab sehr viele Verdächtige, die alle gute Gründe gehabt hätten, die Morde zu begehen.
Außerdem hat die Autorin gut und gründlich zu den Themen KI und Mount Everest recherchiert. Ich habe sehr viel über Gipfelexpeditionen zum Mount Everest gelernt, auch wenn sich mir persönlich immer noch nicht erschließt, warum man sich in solche Gefahren begibt, nur um dort oben auf dem Gipfel zu stehen. Außerdem wurde mir mal wieder die Gefährlichkeit der KI vor Augen geführt. Was wäre, wenn diese tatsächlich mal außer Kontrolle geriete?
Überraschenderweise für mich stand neben den Ermittlungen dieses Mal das Privatleben von Pia Sander und nicht von Oliver Bodenstein im Vordergrund. Und ich muss sagen, dass sie sich in meinen Augen doch sehr positiv entwickelt hat. Ich fand es ja immer etwas unrealistisch, wie sehr sie immer ihre Arbeit über ihr Privates gestellt hat (bestes Beispiel: Absage der Flitterwochen). Doch in diesem Buch kommt kommt sie verletzlicher, sympathischer und empathischer rüber als sonst. Sie lässt Gefühle zu und vollzieht eine Kehrtwende, mit der ich niemals gerechnet hätte.
Fazit: Absolute Leseempfehlung. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band und bin gespannt, wie es mit Sander und Bodenstein weitergehen wird.
Es beginnt schon mit dem Cover, das ich sehr ansprechend finde. Der Vogel, bei dem es sich um eine Rauchschwalbe handelt, ist meiner Meinung nach perfekt passend zum Inhalt ausgewählt worden und vermittelt, unterstrichen durch den Rauch, direkt eine etwas beklemmende Atmosphäre. Zudem ist das Buch durch eine zusätzlich bedruckte Seite so aufgemacht, als handele es sich um einen Schuber.
Was zu Beginn des Buches direkt positiv auffällt, ist das Personenverzeichnis. In der Vergangenheit gab es in den Büchern von Frau Neuhaus oft sehr viele agierende Personen, so dass es mir mitunter schwergefallen ist, mir zu merken, wer wer ist. Daher begrüße ich das sehr. Allerdings ist sie nicht ganz vollständig. Zum Glück ist aber auch noch der Stammbaum der Familie Brinkhoff aufgeführt worden, ohne den es mir wirklich schwer gefallen wäre, bei der Vielzahl der Personen mit diesem Namen die familiären Beziehungen nachvollziehen zu können. Und ich musste ihn auch des öfteren zwischendurch wieder anschauen, um die komplizierten Familienverhältnisse zu verstehen.
Im Mittelpunkt dieses Buches steht die Milliardärsfamilie Brinkhoff.. Einige Jahre nach dem Absturz des Firmengründers und begeisterten Bergsteigers Patrick Brinkhoff am Mount Everest werden ehemalige Mitarbeiter und Investoren grausam ermordet. Nach und nach erschließen sich dem KK 11 die Hintergründe, zu denen sie auch in der Vergangenheit nachforschen müssen. Die von Patrick Brinkhoff entwickelte, revolutionäre KI „Prometheus“ spielt dabei die Hauptrolle. Pia Sander und Oliver Bodenstein jagen einen Mörder, der sich offensichtlich auf einem Rachefeldzug befindet. Und es bewahrheitet sich wieder einmal, dass große Vermögen auch immer sehr viel Neid und Gier hervorrufen, die dann solche Kettenreaktionen auslösen können.
Das ist alles sehr flüssig und spannend erzählt. Bis zum Schluss hatte ich nicht die komplette Auflösung auf dem Schirm. Es gab sehr viele Verdächtige, die alle gute Gründe gehabt hätten, die Morde zu begehen.
Außerdem hat die Autorin gut und gründlich zu den Themen KI und Mount Everest recherchiert. Ich habe sehr viel über Gipfelexpeditionen zum Mount Everest gelernt, auch wenn sich mir persönlich immer noch nicht erschließt, warum man sich in solche Gefahren begibt, nur um dort oben auf dem Gipfel zu stehen. Außerdem wurde mir mal wieder die Gefährlichkeit der KI vor Augen geführt. Was wäre, wenn diese tatsächlich mal außer Kontrolle geriete?
Überraschenderweise für mich stand neben den Ermittlungen dieses Mal das Privatleben von Pia Sander und nicht von Oliver Bodenstein im Vordergrund. Und ich muss sagen, dass sie sich in meinen Augen doch sehr positiv entwickelt hat. Ich fand es ja immer etwas unrealistisch, wie sehr sie immer ihre Arbeit über ihr Privates gestellt hat (bestes Beispiel: Absage der Flitterwochen). Doch in diesem Buch kommt kommt sie verletzlicher, sympathischer und empathischer rüber als sonst. Sie lässt Gefühle zu und vollzieht eine Kehrtwende, mit der ich niemals gerechnet hätte.
Fazit: Absolute Leseempfehlung. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band und bin gespannt, wie es mit Sander und Bodenstein weitergehen wird.