Düsterer Krimi mit spannenden Plott-Twists
Cover und Klapptext verweben sich im späteren Verlauf des Buches zu einem kleinen Schlüsselevent, sowohl die Schwalbe als auch der Satz wurden aufs kunstvollste in die Geschichte eingewoben. Generell verflicht die Autorin in gewohnter Manier kunstvoll die verschiedensten Erzählperspektiven und Stränge der Geschichte. Wie so oft bei ihren Krimis fühlt es sich am Anfang so an, als würde ich viele verschiedene Fäden in der Hand halten, ohne dass sich diese zusammenführen lassen: der Tod einer Witwe in Flammen, der verunglückte Patriarch, eine Firma, kurz vor einem großen Verkauf an Amerika. Während das bekannte Ermittlerduo um Pia Sanders und Oliver Bodenstein in diesem Gewirr beginnt zu ermitteln, treffen sie auf eine Mauer des Schweigens. Stück für Stück werden hier die Puzzlestücke zusammengefügt und es ergibt sich jedes Mal, bevor die Geschichte stockt, ein neuer Handlungsstrang. Dadurch blieb für mich die Geschichte durchgängig spannend und gut zu lesen. In dieser Geschichte stand unter anderem auch das Privatleben von Pia Sanders immer wieder im Vordergrund. Auch wenn ich die letzten Bände nicht gelesen habe, bin ich trotzdem schnell dahinter gekommen und fand es schlüssig und passend. Insgesamt ein spannender, ereignisreicher Krimi, der für alle empfehlenswert ist, die gerne mysteriöse Fälle und spontane Wendungen in Krimis lieben.